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«Europas Museen sollen in Afrika Ausstellungshäuser mitfinanzieren»

Er plädiert für eine doppelte Rechtsstruktur: Till Förster (61) von der Universität Basel. Foto: PD

Till Förster, der französische Präsident Emmanuel Macron und viele deutsche Historiker fordern eine weitgehende Restitution von Kulturgütern aus Afrika. Was halten Sie davon?

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Das ist noch nicht geltendes Recht. Aber angenommen, die Verschiebung der Beweislast zu den Museen findet in den europäischen Ländern wirklich so statt – was dann?

Und wer sind denn dieursprünglichen Eigentümer?

Sehen Sie einen Ausweg?

«Macrons Initiative bringt eine wichtige Neuerung: Die Beweislast liegt jetzt bei Europas Museen.»

Was geschieht nun, wenn Deutschland Benin-Bronzen an das ehemals englische Nigeria zurückgeben soll, wo es ein Customary Law gab?

Plädieren Sie also für eine Ausweitung dieser doppelten Rechtsstrukturen?

Damit hat Afrika aber noch keine Museen, um die Objekte auszustellen.

Sollen die Länder Europas inklusive Schweiz in Afrika beginnen, Museen zu bauen?

Welchen Vorteil hätte ein solches Vorgehen?

Hat der Bau von Museen in Afrika mit europäischer Hilfe nicht den Beigeschmack von Bevormundung und Kolonialismus?