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Die skandalöse Tina

Das Historische und Völkerkundemuseum in St. Gallen widmet der italienischen Fotografin und Antifaschistin Tina Modotti (1896-1942) derzeit die umfassendste Schau, die je in der Schweiz gezeigt wurde.Porträt Tina Modotti; San Francisco, um 1920.
Das Problem bei Modotti: Man huldigt der schönen Italienerin, der Muse des amerikanischen Fotostars Edward Weston, dem Aktmodell mit dem Wahnsinnskörper – und vergisst darüber leicht, dass Modotti eine selbständige Künstlerin war, mit einem hervorragenden Auge für originelle Bildmotive und einer starken politischen Ader.Tina Modotti, Frau mit Fahne. Mexico, 1928.
Kurz: Einer Frau, die, wenn man diesen Ausdruck verwenden will, ihren Mann stand, als der Feminismus noch in den Kinderschuhen steckte.Tina Modotti, Frau aus Tehuantepec, 1929.
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