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Als die Italiener kamen, war die Pasta schon da

Eine Ausstellung in Kriens zeigt, dass die Schweizer heimliche Meister der Teigwaren-Produktion sind.

Beliebtes Grundnahrungsmittel: Junge Frau isst Spaghetti.
Beliebtes Grundnahrungsmittel: Junge Frau isst Spaghetti.
Keystone
Entgegen einer weit verbreiteten Annahme importierten sie nicht die Pasta in die Schweiz: Italienische Gastarbeiter (17. Dezember 1966).
Entgegen einer weit verbreiteten Annahme importierten sie nicht die Pasta in die Schweiz: Italienische Gastarbeiter (17. Dezember 1966).
Keystone
Helvetische Teigwaren-Industrie: Der damalige CVP-Nationalrat und Präsident der Schweizer Teigwarenfabrikanten mit Bundesrat Arnold Koller im April 1991.
Helvetische Teigwaren-Industrie: Der damalige CVP-Nationalrat und Präsident der Schweizer Teigwarenfabrikanten mit Bundesrat Arnold Koller im April 1991.
Keystone
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Das Gerücht hält sich hartnäckig: Mit dem Bau des Gotthardtunnels seien die ersten Teigwaren in der Schweiz aufgetaucht, italienische Gastarbeiter hätten sie in den 1870er-Jahren im Gepäck gehabt. Doch dies ist Geschichtsklitterung. Schon ab 1838 existierten hierzulande nämlich Teigwarenfabriken.

Als Pionier gilt die Händlerfamilie Ronka, die in Luzern an der Reuss die ersten Schweizer Industrienudeln produzierte. Sie wurden aus dem hierzulande üblichen Weichweizen gemacht, der weniger Gluten enthält als der heute übliche Hartweizen und wohl kaum zu kulinarischen Höhenflügen führte. Der Betrieb ging acht Jahre später in Konkurs.

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