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More and more und dann noch mehr

Braucht es jenseits der Liste noch weitere Nebenmessen zur Art Basel? Die Organisatoren der Scope und der Volta meinen Ja – und suchen auch in diesem Jahr nach einem Profil mit Perspektive.

Scharfes Schweizerisches aus britischem Filz: «Bleed like me» von Lucy Sparrow an der Scope.
Scharfes Schweizerisches aus britischem Filz: «Bleed like me» von Lucy Sparrow an der Scope.
Jérôme Depierre

Am Eröffnungstag der Scope standen die Sektkühler bereit – auf allen drei Stockwerken. Dieses Jahr gastiert die Kunstmesse, die in Basel ein nomadisches Leben führt, im Clara­huus. Es ist bereits der fünfte Umzug und vermutlich wird der Verbleib nicht von Dauer sein. Die Räume mit der charakteristisch orangefarbenen Stahlträgerkonstruktion sind nicht gerade hoch und verbreiten industriellen Charme, dafür sind sie zentral. Die 75 Galeristen haben sich darauf eingestellt. Die Scope ist auch bei ihrer zehnten Ausgabe keine Adresse für Konzeptkunst, mehr für Donuts aus Keramik und für Plastiken, die aussehen, als seien sie mit dem Spritzbeutel gemacht. Das ist oft näher an der Dekoration als an der Kunst, hier kann die Lieblingsfarbe über den Kauf eines Bildes entscheiden.

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