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Die Kunst des Banalen

Aufgehängte Kleiderbügel, vergessene Bohrmaschinen, eingeklebte Haare oder Sexpuppen: An der Art Basel gibt es einige eher spezielle «Kunstwerke» zu bestaunen. Ein Rundgang der anderen Art.

12 (hoffentlich noch unbenutzte) Gummipuppen warten auf ihren Einsatz.
12 (hoffentlich noch unbenutzte) Gummipuppen warten auf ihren Einsatz.
Alexander Müller
Ebenfalls nackt, aber nicht zum Vergnügen bestimmt: Diese beiden Statisten bewachen den Eingang zur Ausstellung der Performance-Künstlerin Marina Abramovic. Kunst ist manchmal halt auch, andere für sich «arbeiten» zu lassen.
Ebenfalls nackt, aber nicht zum Vergnügen bestimmt: Diese beiden Statisten bewachen den Eingang zur Ausstellung der Performance-Künstlerin Marina Abramovic. Kunst ist manchmal halt auch, andere für sich «arbeiten» zu lassen.
Joël Gernet
Das muss Kunst sein. Schliesslich steht es drauf.
Das muss Kunst sein. Schliesslich steht es drauf.
Alexander Müller
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Bei der Kunst ist es wie bei Pornofilmen: Der Titel erklärt meist ziemlich unzweideutig, was der Betrachter zu erwarten hat. Stellt man also einige Gummipuppen nebeneinander an eine Wand, bietet es sich an, das Werk «Sex Dolls» zu nennen. Und da diese 12 Sexpuppen an einer Wand an der Art Basel stehen, muss es Kunst sein. Wer zu Hause 12 Gummipuppen im Schlafzimmer hat, kommt hingegen wohl zu wenig unter die Leute.

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