Die Art-Besucher treiben es bunt

Wenn sich die internationale Kunstszene in Basel trifft, macht sie sich oft selber zur Kunst.

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Die Art Basel ist für ihre vielfältige Kunst bekannt. Doch mindestens genauso bunt gemischt ist die Kleiderwahl ihrer Besucher. Das Motto ist: Sehen und gesehen werden. So treiben sich zwischen Skulpturen aus Teddybären und abstrakten Gemälden allerhand auffallend gekleidete Menschen herum.

Die Absichten, die hinter der ausgewählten Kleidung stecken, sind unterschiedlich. Die einen wollen mit ihrem Look ihr Innerstes nach aussen kehren – sei es in Form von Kindheitshelden wie den «Ninja Turtles» oder mit einem mutigen Haarschnitt, der einen inneren Kampf ausdrücken soll. Andere setzen mit ihrer Kleidung ein kreatives oder gar politisches Statement und werden dabei selbst zum wandelnden Kunstobjekt.

Während diese Personen aus der Masse herausstechen, dominieren am dritten Messetag vor allem Männer in dunklen Anzügen und Damen in kostbaren Kleidchen mit noch kostbareren Handtaschen. Alles scheint sich ums Outfit zu drehen. Dabei geht es bei der Art Basel ja eigentlich um die ausgestellte Kunst – und natürlich darum, wer die teuerste Kunst ersteht. Auf jeden Fall lohnt es sich, für eine Weile auf dem Messeplatz zu sitzen und das bunte Treiben schrill gekleideter Kunstliebhaber zu beobachten.

Basler Zeitung

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