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«Wir wollen alle nicht in einer Wehrstadt leben»

8 Meter hohe Betonblöcke bilden in der Nähe von Jerusalem eine kilometerlange Mauer, die ein- und aussperrt. Foto: Ammar Awad (Reuters)

Theo Deutinger, warum legt ein Architekt ein «Handbook of Tyranny» vor, das unter anderem aufzeigt, wie viele Quadratmeter die Gefängniszellen in den verschiedenen Ländern messen?

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Eine Enzyklopädie der menschenfeindlichen Architektur?

Das Buch lebt sehr von den grafischen Darstellungen und Zeichnungen.

In einem der zwölf Kapitel Ihres Buchs haben Sie 54 unterschiedliche Zäune erfasst. Was ist für Sie die wichtigste Erkenntnis dieser Übersicht?

Wo steht die höchste Mauer?

Damit sind wir bei den Bunkern. Was müssen die ab- oder aushalten?

Interessieren Sie sich eigentlich für historische Entwicklungen und kulturelle Besonderheiten?

Leben wir in einer Zeit des Zaun- und Mauerbooms ganz ohne kulturelle Besonderheiten?

Könnte Ihr Buch nicht auch für Diktatoren von einigem Gebrauchswert sein?

Wie lässt sich eigentlich der Missbrauch eines Autos oder Lastwagens durch Terroristen in einer Stadt verhindern?

Eine Aufrüstung der Städte?

Wie stellen Sie sich dazu?

Nun kann man das Versteckspiel mit den Abwehrmassnahmen beschönigend, gar heuchlerisch finden.

Ein besonders schreckliches Kapitel handelt von der Todesstrafe. Sie zeigen da sechs verschiedene Arten der Exekution. Was lehrt uns das?

Sie analysieren im Umkreis der Todesstrafe auch die Abläufe in einem Schlachthof.

Ist es wirklich so, dass wir mithilfe von Technik und Elektronik in eine Zukunft hingehen, in der bei Ausgrenzungsprozessen niemand mehr die Verantwortung übernehmen muss?