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Das Klischee als Transportmittel für Ideen

Der Schweizer Pavillon in Shanghai wurde von einem Team um zwei junge Basler Architekten entworfen.

Mit ihrer Sesselbahn für die Expo in Shanghai bewirtschaften sie nur vordergründig Schweizer Klischees: Die Basler Architekten Andreas Bründler (l.) und Daniel Buchner.
Mit ihrer Sesselbahn für die Expo in Shanghai bewirtschaften sie nur vordergründig Schweizer Klischees: Die Basler Architekten Andreas Bründler (l.) und Daniel Buchner.
Christian Flierl

Bei jeder Weltausstellung stellt sich die gleiche Frage: Wie präsentiert sich eine Nation im Ausland, die selber mit ihrer eigenen Identität ringt? Gerade die Schweiz tut sich schwer mit der Differenz zwischen Innen- und Aussensicht. Wenn Menschen in Fernost für die Schweiz nur Berge, Heidi und Schokolade in den Sinn kommt, dann fühlen wir uns unverstanden und auf Klischees reduziert. Andererseits trifft das ebenso weit verbreitete Bild der Schweiz als sicherer Hafen für steuerflüchtiges Kapital auch nur einen Teil der Wahrheit.

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