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Architektur als Bühne für die Natur

Peter Zumthor hat für die Serpentine Gallery im Londoner Hyde Park einen Pavillon entworfen.

2007 realisierte Zumthor die Bruder-Klaus-Feldkapelle im deutschen Mechernich-Wachendorf.
2007 realisierte Zumthor die Bruder-Klaus-Feldkapelle im deutschen Mechernich-Wachendorf.
© Hélène Binet
Das Kunsthaus Bregenz von 1997 ist eines der bekanntesten Werke des Bündners.
Das Kunsthaus Bregenz von 1997 ist eines der bekanntesten Werke des Bündners.
© Hélène Binet
Für das Projekt in London arbeitete Zumthor mit dem Stargärtner Piet Oudolf zusammen, der 2008 den Gräflichen Park in Bad Driburg neu gestaltete.
Für das Projekt in London arbeitete Zumthor mit dem Stargärtner Piet Oudolf zusammen, der 2008 den Gräflichen Park in Bad Driburg neu gestaltete.
© Piet Oudolf
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An einem heissen Sonntagnachmittag gleicht der Hyde Park einem Jahrmarkt. Die Menschenmassen schieben sich entlang der Metallzäune voran, dazwischen surren Fahrräder und sprinten Jogger, die Pulsmesser um die Brust geschnürt. Auch im angrenzenden Parkteil Kensington Gardens gibt es kein Entkommen vor der Menge. Vor den Softeisständen stehen sich die Wartenden die Beine in den Bauch, an einem Brunnen bespritzen sich kreischende Kinder mit Wasser, und von der anderen Seite des Sees dröhnt dumpf Popmusik. So ist man der Stadt zwar entflohen, ihrem Trubel aber nicht entronnen.

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