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«Wenn euch Linken die Argumente ausgehen, sagt ihr Stammtisch»

Der Schriftsteller Thomas Hürlimann über autoritäre Ärzte und den neuen Katechismus der politischen Korrektheit.

«Mir ist schon die Schweiz zu gross»: Thomas Hürlimann am Zugersee. Foto: Urs Jaudas

«Mir ist schon die Schweiz zu gross»: Thomas Hürlimann am Zugersee. Foto: Urs Jaudas

Res Strehle@resstrehle

Thomas Hürlimann, vor gut einem Jahr schwebten Sie aufgrund Ihrer schweren Krebserkrankung zwischen Leben und Tod – jetzt wirken Sie putzmunter. Ein Wunder des Schweizer Gesundheitswesens?
Da haben viele Faktoren zusammengespielt. Am wichtigsten war in der schwierigsten Zeit die Unterstützung meiner Schwester Gabrielle Hürlimann, die dafür sorgte, dass ich zum richtigen Arzt kam. Das hätte ich allein nicht mehr geschafft. Man ist selbst hinfällig, kann in den Schmerzzuständen nicht mehr denken. Meine Schwester hat sich über die besten Ärzte durchgefragt wie früher mein Vater auf Familienreisen nach Italien. Der hat sich in jedem Ort beim Pfarrer, dem Polizisten und einem Passanten nach dem besten Restaurant erkundigt. Das ging uns zwar auf die Nerven, aber so haben wir meist grossartig gegessen. Und so fand meine Schwester auch einen grossartigen Arzt.

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