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«Was wir der Natur antun, tun wir uns selbst an»

Bestsellerautor Peter Wohlleben sagt: Umweltschutz ist Menschenschutz. Warum er Alarmismus trotzdem sinnlos findet. Der Film zum Buch läuft.

«Ich dachte, ich bringe den Leuten den Wald doch erst mal näher, der Rest kommt dann von ganz allein», sagt Peter Wohlleben, Autor des Bestsellers «Das geheime Leben der Bäume». Foto: Keystone

«Ich dachte, ich bringe den Leuten den Wald doch erst mal näher, der Rest kommt dann von ganz allein», sagt Peter Wohlleben, Autor des Bestsellers «Das geheime Leben der Bäume». Foto: Keystone

Herr Wohlleben, Sie haben in den letzten Jahren sehr viel über Bäume gesprochen – wollen wir mal über Menschen reden?
Die sind sogar noch wichtiger, da bin ich gern dabei.

Haben Sie ein positives Menschenbild?
Ja. Es gibt Leute, die die Menschheit als Krebsgeschwür der Erde bezeichnen. Ich finde das schlimm. Uns Menschen gehts gut, und das ist auch die Botschaft der Verfilmung von «Das geheime Leben der Bäume»: dass wir die Natur gar nicht kaputt kriegen. Es geht ja um uns, Naturschutz ist eigentlich Menschenschutz. Deshalb ist Naturschutz, der Natur wichtiger nimmt als Menschen, ein Irrtum.

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