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Das Nichts, der Witz und die Kraft der Poesie

Eine Film-Hommage erinnert an die grossartige Theaterschauspielerin Miriam Goldschmidt. Basel war ein Fixpunkt in ihrem bewegten Leben. Warum, davon erzählt diese Dokumentation. Behutsam, ehrlich, geduldig.

Miriam Goldschmidt erzählt im Dokumentarfilm «Erfinderin von Dazwischen» aus ihrem Leben – geschminkt und ungeschminkt.

Miriam Goldschmidt erzählt im Dokumentarfilm «Erfinderin von Dazwischen» aus ihrem Leben – geschminkt und ungeschminkt.

Stephan Reuter

Ein riesiger Mund, volle Lippen, nur leider haftet kein Ausdruck von Glück an ihnen. Kein Wunder, die innere Stimme spürt gerade dem Echo eines elternlosen, sprachlosen Kleinkindschicksals nach. Muss man schminken, diese Lippen. Muss man lachen, bitter lachen, ist ja auch zu grotesk, dass einen das Waisenhaus erzogen hat im Glauben an einen gnädigen Gott. Und einen trotzdem in ein Kellerloch sperrt, zur Strafe fürs Ausreissen, um beim Bauern gegenüber den Hahn zu liebkosen, den einzigen Freund.

Basler Zeitung

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