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Stress im Interview«Kultur fehlt in der DNA der Schweiz»

In seinen Augen war die Kunst hierzulande nie von nationaler Bedeutung. Der Lausanner Rapper Stress fordert mehr Haltung bei Musikern.

Stress lässt in seiner neuen Single «Billy Bear Don’t Care» Dampf ab in alle Richtungen.
Stress lässt in seiner neuen Single «Billy Bear Don’t Care» Dampf ab in alle Richtungen.
Foto: Cyrill Matter

Er sorgt sich um den Zustand der Welt: In seiner neusten Single «Billy Bear Don’t Care» schiesst Stress gegen Populisten, Künstlerkollegen oder Mark Zuckerberg und hinterfragt sogar die Meinungsfreiheit. Er wünsche sich in der Schweiz mehr Künstlerinnen und Künstler, die Haltung zeigten, sagt er beim Treffen mit Maske in einem Zürcher Café.

Der Lausanner Rapper tut dies nicht nur in seinen Songs: Während der Herbstsession hat Stress im Bundeshaus für die Unterstützung der Kunstschaffenden lobbyiert. Im April musste der Musiker wegen Corona seine Tour abbrechen. In der Folge trat er in verschiedenen Formaten auf: Drive-in-Shows, Livestreams, Sitzkonzerte.

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