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Kotztüte bereitlegen

Rechtsradikale sind heute nicht mehr einfach an Glatze, Bomberjacke und Springerstiefeln zu identifizieren. Sie kommen im feinen Tweed daher.

«Das grosse Problem ist, dass Hitler als absolut böse dargestellt wird. Aber wir wissen natürlich, dass es in der Geschichte kein Schwarz und kein Weiss gibt», sagt AfD-Spitzenkandidat Björn Höcke.

«Das grosse Problem ist, dass Hitler als absolut böse dargestellt wird. Aber wir wissen natürlich, dass es in der Geschichte kein Schwarz und kein Weiss gibt», sagt AfD-Spitzenkandidat Björn Höcke.

(Bild: Keystone)

Roland Stark

Der Osten Deutschlands steht unter intensiver Beobachtung unzähliger Expertinnen und Experten. Historiker, Politiker, Soziologen, Psychologen, Politologen, Demoskopen und ­Journalisten aus allen ideologischen Himmelsrichtungen versuchen zu ergründen, warum die Alternative für Deutschland (AfD) in den «neuen» Bundesländern der ehemaligen DDR derart gute Wahlergebnisse erzielen konnte. 27,5 Prozent in Sachsen, 23,5 Prozent in Brandenburg. Rezepte werden feilgeboten und Schuldige gesucht.

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