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Grusliger MuseumstippKorridor des Grauens

Das Hexenmuseum in Gränichen AG will auf unterhaltsame Weise Vorurteile abbauen und zum Nachdenken anregen.

So stellen sich viele eine Hexe vor: Im Schloss Liebegg  können sich Besucher internsiv mit dem Thema Hexerei auseinandersetzen.
So stellen sich viele eine Hexe vor: Im Schloss Liebegg können sich Besucher internsiv mit dem Thema Hexerei auseinandersetzen.
Foto: Getty

Schon von der SBB-Haltestelle Bleien-Liebegg aus ist das Schloss, auf einem Hügel thronend, gut zu sehen. Gegenüber fällt das grosse Bild eines Raben auf. «Rabenbrau» steht auf dem Banner. Der Weg zum Schloss Liebegg ist gut ausgeschildert.

Trotz herbstlichem Sonnenschein wird man das Gefühl nicht los, dass Zeichen von Hexerei den Weg säumen. Eine Krähe beobachtet die Wanderer. Im Feld steht ein verdorrter Baum, in den ein Blitz eingeschlagen hat. Auf dem letzten Wegstück treppauf im Wald zeigen sich Spinnweben.

Nach 20 Minuten Fussmarsch haben wir das Ziel erreicht. Als wir vor dem Eingang zum Hexenmuseum Gränichen zögernd stehen bleiben, lachen uns zwei schwarz gekleidete Frauen vom Empfangstisch aus fröhlich an: «Nur herein, keine Scheu, herzlich willkommen!»

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