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Rotblau weltweitKopfballmonster Steffen, Bankdrücker Hoegh

Der Flügelspieler von Wolfsburg ist nur 1.70 Meter gross, trotzdem überragt er beim 2:2 gegen Urs Fischers Union Berlin alle. Bei Daniel Hoegh hingegen läuft es alles andere als überragend – schon wieder.

In der 10. Minute gegen Union Berlin sprang Steffen höher als alle anderen und traf zum 1:0.
In der 10. Minute gegen Union Berlin sprang Steffen höher als alle anderen und traf zum 1:0.
Foto: AFP

Deutschland

Neben Christian Gross und dem ersten Schalke-Sieg seit 30 Partien (siehe BaZ von gestern) sowie dem hart erkämpften 3:2 von Gladbach (mit Yann Sommer und Breel Embolo in der Startelf) gegen die Bayern konnten auch andere ehemalige FCB-Akteure in der Bundesliga auf sich aufmerksam machen. Da wäre zum Beispiel Manuel Akanji, der mit Dortmund perfekt ins neue Jahr gestartet ist: Gegen Wolfsburg gewann man 2:0 und Leipzig wurde 3:1 besiegt. Beide Male stand Akanji 90 Minuten in der Innenverteidigung, gegen Wolfsburg traf er und gegen Leipzig holte er sich eine Gelbe Karte ab. Und auch politisch war der Winterthurer aktiv. Die Stürmung des Capitols in Washington durch die Anhänger von Donald Trump kommentierte er in einem Interview auf Sport 1 mit klaren Worten: «Es ist unglaublich, wie weit solche Extremisten im Zeitalter der Demokratie überhaupt gekommen sind.» Zudem sagte Akanji, Sohn eines Nigerianers und einer Schweizerin: «Als Halbafrikaner frage ich mich ausserdem, was passiert wäre, wenn der Schwarze über den Zaun geklettert wäre und das Capitol gestürmt hätte. Das möchte ich mir gar nicht ausmalen.» Er empfinde ausserdem die Spaltung der heutigen Gesellschaft als «beängstigend».
Kein politisches Statement gab Renato Steffen ab, dafür war sein jüngster Auftritt auf dem Fussballplatz umso beeindruckender: Der 1.70 kleine Flügelspieler traf beim 2:2 auswärts gegen Urs Fischers Union Berlin zum 1:0 per Kopf. Es war sein insgesamt fünfter Kopfballtreffer für Wolfsburg.

«
Ideenlos, harmlos, hilflos» – so beschrieb die «Allgemeine Zeitung» das aktuelle Abschneiden von Mainz 05 in der Bundesliga. Die Mannschaft steht nach 15 Runden am Tabellenende (hinter Schalke!), nur einmal konnte man in dieser Saison gewinnen. «Die Auftritte des Teams hinterlassen Rätsel, die gelöst werden müssen», schreibt das Blatt weiter. Diese Probleme lösen wird auch die Aufgabe von Jean-Paul Boëtius sein. Denn persönlich läuft es dem 26-Jährigen nicht allzu schlecht. Im offensiven Mittelfeld ist der 26-Jährige gesetzt, in der Vorrunde bereitete er drei Treffer vor und kam in der Meisterschaft bis auf die Auswärtspartie gegen Hertha Berlin immer zum Einsatz. Auch nun gegen Frankfurt stand er 77 Minuten auf dem Feld, doch sein Team verlor mit 0:2.

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