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Brisante Abstimmung in RiehenKontroverse um Familieninitiative

In weniger als einem Monat stimmt Riehen über ein Thema ab, das direkten Einfluss auf die Finanzen von Familien und jene der Gemeinde hat. Wir zeigen, was Sie dazu wissen müssen.

Wer nicht mehr als 150’000 Franken im Jahr verdient und Kinder zu versorgen hat, soll in Riehen künftig pro Kind 300 Franken weniger Steuern bezahlen müssen.
Wer nicht mehr als 150’000 Franken im Jahr verdient und Kinder zu versorgen hat, soll in Riehen künftig pro Kind 300 Franken weniger Steuern bezahlen müssen.
Foto: Symbolbild/Keystone

«Familien entlasten: Für ein kinderfreundliches Riehen» heisst die Initiative, über die in Riehen abgestimmt wird und die ein erneutes Kräftemessen zwischen Bürgerlichen und Mitte-links-Parteien ankündigt. Sie geht auf einen Vorstoss aus dem Jahr 2011 zurück – damals hat SP-Politikerin Franziska Roth vom Gemeinderat verlangt, Vorschläge zu erarbeiten, die den Mittelstand gezielt finanziell entlasten. «Der Vorstoss wurde im Einwohnerrat politisch breit von links bis rechts getragen», sagt Franziska Roth. «Nur der Gemeinderat hat es nie geschafft, einen Vorschlag zu bringen, und das Anliegen immer als unmöglich angeschaut.»

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