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Debatte im LandratKommt in den Baselbieter Schulen die FFP2-Maskenpflicht?

Lehrpersonen stecken sich viel häufiger mit Corona an als der Rest der Bevölkerung. Baselbieter Politiker fordern weiter gehende Massnahmen.

Die FFP2-Masken fangen auch Aerosole auf und schützen so besser vor der Übertragung des Coronavirus.
Die FFP2-Masken fangen auch Aerosole auf und schützen so besser vor der Übertragung des Coronavirus.
Foto: Friso Gentsch (Keystone)

Mit einer dringlichen Motion eröffnete Lucia Mikeler (SP) an der Landratssitzung vom Donnerstag die Diskussion über die Einführung von FFP2-Masken. Im Gegensatz zur heute allgegenwärtigen chirurgischen Maske filtert die FFP2 die Atemluft. Dadurch werden auch Aerosole aufgefangen, die das Virus tragen. In Bayern ist diese zum Pendeln und Einkaufen bereits Pflicht. Im Kanton Baselland soll geprüft werden, ob dieser Maskentyp für Lehrkräfte, Gesundheits- und Pflegepersonal gratis zur Verfügung gestellt werden soll.

Man müsse diese wichtigen Einrichtungen unterstützen, so Mikeler. Zwar räumen Experten ein, dass man keine klare Empfehlung für das Tragen der FFP2-Schutzmasken bei Covid-19 geben könne, hielt die Landrätin im Motionstext fest. Aber es spreche auch nichts dagegen, die FFP2-Masken prophylaktisch anzuwenden.

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