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PolitohrKöppel & Trump: Chronik einer Männerfreundschaft

Der SVP-Nationalrat erlebt während der US-Wahl eine Achterbahn der Gefühle – und lässt auf sozialen Medien alle daran teilhaben.

«Sie schäumen und höhnen über das Ungeheuer im Weissen Haus»: Roger Köppel (r.) über Donald Trump.
«Sie schäumen und höhnen über das Ungeheuer im Weissen Haus»: Roger Köppel (r.) über Donald Trump.

Vor vier Jahren, als Donald Trump entgegen allen Voraussagen zum US-Präsidenten gewählt wurde, tanzte SVP-Nationalrat und «Weltwoche»-Verleger Roger Köppel «mit geballter Faust durchs Büro», wie er selber berichtete. Er sprach von «spontanen, etwas peinlichen Jubelausbrüchen».

Seither blieb Köppel dem US-Präsidenten wohlgesinnt – und war damit ziemlich einsam im deutschsprachigen Raum. Umso mehr erstaunte, wie staatsmännisch er nun Trump kritisierte, als dieser bei seiner ersten Wortmeldung in der Wahlnacht bereits von Betrug sprach:

Distanzierte er sich etwa vorsorglich vom möglichen Verlierer? Keineswegs, wie sich am nächsten Tag zeigte:

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