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Kommentar zum MaskendebakelKönnen die Schweizer keine Masken herstellen, sollen sie es lassen

Statt Masken herzustellen, sollte sich die Schweiz auf die ihr zugeschriebene Rolle beschränken.

La Ferrari (F150): Einen solchen Wagen leisteten sich die Zürcher Masken-Händler. Stückpreis über 2,5 Millionen bis 4 Millionen Franken.
La Ferrari (F150): Einen solchen Wagen leisteten sich die Zürcher Masken-Händler. Stückpreis über 2,5 Millionen bis 4 Millionen Franken.
Foto: Chris Ratcliffe (Bloomberg, Getty Images)

Das Schweizer Maskendebakel nimmt kein Ende. Am Freitag teilte die St. Galler Maskenproduzentin Flawa mit: Man habe ein erstes Zertifizierungsverfahren beim TÜV Nord nicht bestanden, es sei deshalb ein zweites Prüfverfahren nötig. Schutzmasken made in Switzerland wird es deshalb so bald nicht geben. Zur Erinnerung: Die Flawa wollte eigentlich Ende April mit einer FFP-Maskenproduktion starten. Dafür kauften der Bund und der Kanton Zürich extra Maschinen für 1,6 Millionen Franken und flogen diesedamals schon verspätet per Swiss-Charter von Shanghai in China nach Zürich. Dann wurde der Produktionsstart für die Masken von April auf Mai und später auf Juni verschoben. Und bis heute hat man noch keine einzige FFP-Schutzmaske in der Schweiz hergestellt, nur profane Hygienemasken schaffte die einheimische Produktion bisher.

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