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FahrtenschreiberKloss im Hals

Was passiert in dieser Corona-Zeit mit unserer Gesellschaft? Was mit den Renten? Oder der Fasnacht? Fragen über Fragen.

Corona beherrscht unseren Alltag: Im öffentlichen Verkehr, in den Läden oder bei der Arbeit.
Corona beherrscht unseren Alltag: Im öffentlichen Verkehr, in den Läden oder bei der Arbeit.
Urs Jaudas

Ich hatte eines Morgens einen Kloss im Hals. Und es kratzte. Räusper, hüstel. Mein Puls schnellte in die Höhe. Puuh! Das ist doch nicht, oder? Nein. Schliesslich war ich in keinem Risikoland, an keiner Party und besuchte auch keine Ignoranten-Demo. Das Corona-Läärvli und das Desinfektionsmittel-Fläschli trage ich mittlerweile ganz selbstverständlich «auf Mann». Ich halte Abstand, zahle mit Karte oder mit dem Handy. Und falls ich einen Coffee to go tatsächlich mal mit Bargeld berappe, halte ich mich an das neue, ungeschriebene Gesetz des Corona-Zahlungsverkehrs: Man hält die Note am äussersten Rand, sodass die Kassiererin oder der Kassierer sie am anderen Ende kontaktfrei packen kann. Für das Rückgeld wölbt man die Hand zu einer kleinen Schale und lässt sich das Münz hineintröpfeln. Verrückt, dass wir das erst jetzt gelernt haben. Geld war doch schon immer etwas Schmutziges.

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