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Wärme zieht Fledermäuse anViren profitieren vom Klimawandel

Die Erderwärmung eröffnet Tierarten neue Lebensräume. Südchina wurde so zu einem Hotspot für Coronaviren, wie Forscher zeigen.

Fledermäuse beherbergen pro Art im Mittel zwei bis drei Coronaviren.
Fledermäuse beherbergen pro Art im Mittel zwei bis drei Coronaviren.
Foto: Dietmar Nill

Klimatische Veränderungen haben in Südchina das Wachstum von tropischen Waldgebieten gefördert, die vielen Fledermausarten als Lebensraum dienen. Immer mehr Arten siedelten sich dort seit Beginn des letzten Jahrhunderts an. Das wäre eigentlich eine frohe Botschaft. Nur tragen Fledermäuse die meisten potenziell auf den Menschen übertragbaren Infektionskrankheiten aller Säugetiere in sich. Darunter sind weltweit schätzungsweise mehr als 3000 verschiedene Coronaviren.

Folglich hätte die Erderwärmung Südchina – den wahrscheinlichen Ursprungsort von Sars-CoV-2 – zu einem Hotspot für Coronaviren gemacht. Das zeigen Forscher um Robert M. Beyer vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung in der Fachzeitschrift «Science of the Total Environment».

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