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Gletscherschwund im HimalajaKlimawandel auf dem Dach der Welt

Eine Studie zeigt erstmals im Detail und über viele Jahrzehnte hinweg, wie die Gletscher rund um den Mount Everest schwinden.

Alle wollen alles sehen, solange es noch im Urzustand besteht: Stau bei der Besteigung des Mount Everest am 22. Mai 2019.
Alle wollen alles sehen, solange es noch im Urzustand besteht: Stau bei der Besteigung des Mount Everest am 22. Mai 2019.
Foto: AP

Sie gelten als majestätisch, gewaltig, sogar heilig – die höchsten Berge der Erde umweht ein Wind von Macht, Standhaftigkeit und Ewigkeit. Dabei hat der Klimawandel längst auch das Dach der Welt erfasst. Die Geschwindigkeit, mit der die höchstgelegenen Gletscher der Erde an Masse verlieren, hat sich in den letzten 60 Jahren immer weiter beschleunigt. Selbst auf Höhen über 6000 Meter im Umfeld des Mount Everest gehen die Gletscher zurück. Das berichtet ein internationales Forscherteam im multidisziplinären Fachmagazin «One Earth».

Bislang waren Daten zur Entwicklung der Gletscher in der Region um den Mount Everest nur spärlich verfügbar. Es gab zwar einige Messungen vor Ort auf Gletschern des Himalaja, aber nicht wie in den Alpen über Zeiträume von 50 bis 100 Jahren. Mehr Daten gibt es zwar von Forschungssatelliten, aber erst seit rund 20 Jahren – ein zu kurzer Zeitraum, um wetterbedingte Schwankungen der Gletscher klar vom Einfluss des Klimawandels zu trennen.

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