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Kunst im digitalen RaumKleine Momente des Erschreckens

Ausstellung auf dem Handy: «Berlin, Augmented Berlin» arbeitet mit der Technik des Spiels «Pokémon Go».

Die Riesenspirale des Künstlers Manuel Rossner kann überall wachsen – um den Berliner Fernsehturm oder zu Hause in der Stube.
Die Riesenspirale des Künstlers Manuel Rossner kann überall wachsen – um den Berliner Fernsehturm oder zu Hause in der Stube.
Foto: Manuel Rossner (Highsnobiety)

Kunst müsste es online eigentlich leicht haben, aber es ist nicht so. Obwohl visuell und obwohl mit beträchtlichem Innovationspotenzial gesegnet – Kunst tut sich schwer im Netz. Nichts konnte diese Schwäche brutaler offenlegen als das Pandemiejahr, das jetzt erst noch in die Verlängerung geht.

Umso löblicher die Versuche, die Bandbreite des Erlebens, die ein physischer Ausstellungsbesuch bietet, wirklich in eine digitale Erfahrung zu überführen. Etwa in der Ausstellung «Berlin, Augmented Berlin», die von der Modeplattform «Highsnobiety» und der Kuratorin Anika Meier in Szene gesetzt wurde.

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