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Interview mit tätowiertem Lehrer«Kinder erschrecken zu Tode, wenn sie mich sehen? Das ist übertrieben!»

Sylvain Hélaine darf nicht mehr mit Kleinkindern arbeiten – zu gruselig, sagen die französischen Behörden. Diskriminierung, findet er.

«Die Prozedur ist verboten in Frankreich, ich musste dafür in die Schweiz reisen»: Sylvain Hélaine über seine schwarzen Augäpfel.
«Die Prozedur ist verboten in Frankreich, ich musste dafür in die Schweiz reisen»: Sylvain Hélaine über seine schwarzen Augäpfel.
Foto: AFP

Mit 27 hat sich Sylvain Hélaine in London sein erstes Tattoo stechen lassen. Jetzt ist er 35 und von Kopf bis Fuss tätowiert – selbst Zahnfleisch, Zunge, Geschlechtsteile und Augäpfel sind mit Tinte überzogen. Hélaine, Künstlername «Freaky Hoody», verdient mit seiner Körperkunst Geld, als Model, Schauspieler, Comedian und Künstler. Hauptberuflich aber arbeitet er in Palaiseau, einer kleinen Gemeinde südlich von Paris. Dort ist er schon länger Aushilfslehrer an Kindergärten und Grundschulen. Und nicht alle sind mit seiner Selbstverwandlung einverstanden.

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