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ZoomKinder des Verdrängens

Juan Guirao mit einem Foto seines Vaters, der 1940 getötet und in einem Massengrab begraben wurde. Juan, der an der Alzheimer-Krankheit litt, verstarb im Februar 2019.
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Das Tal der Gefallenen ist ein Mausoleum, das 60 Kilometer ausserhalb von Madrid im Auftrag von Francisco Franco errichtet wurde. Das Kreuz, das die Überreste von Franco enthält, ist mit 150 Metern Höhe das höchste Gedenkkreuz der Welt.
Angehörige von Menschen, die während der Militärdiktatur von General Franco ermordet wurden, nehmen an der Eröffnung des Grabes 22 auf dem Friedhof von Paterna teil. In diesem Grab liegen 23 Menschen, die im Jahr 1941 ermordet wurden. Nur fünf konnten durch DNA identifiziert werden
Auf dem Friedhof Paterna sind mehr als 2.000 Menschen begraben, die vom Franco-Regime in den 40er und 50er Jahren wegen ihrer politischen Positionen und öffentlichen Funktionen erschossen wurden.
Eine forensische Expertin begutachtet einen Schädel mit einem Einschussloch im Hinterkopf.
Eine Gruppe von ArchäologInnen und ForensikerInnen der wissenschaftlichen Vereinigung «Arqueoantro» öffnet ein Grab auf dem Friedhof von Paterna. Seit 20 Jahren versuchen verschiedene Organisationen tausende von Verschwundenen aus Massengräbern im ganzen Land zu lokalisieren, exhumieren und zu identifizieren.
Seit Jahren treffen sich jeden Donnerstag Verbände von Opfern des Franco-Regimes an der Puerta del Sol in Madrid, um Gerechtigkeit und Wiedergutmachung für die Opfer zu fordern.
Vicente ist 80 Jahre alt. Als er 2 Monate alt war, wurde sein Vater Paco von der Franco-Diktatur erschossen. Die Familie lebte in einer Stadt in der Nähe von Valencia. Nach dem Mord an seinem Vater wurde seine Mutter aus dem Ort vertrieben, weil sie «die Frau des Bürgermeisters» war. Heute hofft Vicente, dass DNA-Studien seinen Vater zurückbringen, der im August 2020 in einem Massengrab in Paterna exhumiert wurde.
Mehrere Angehörige von Menschen des Grabes 113 in Paterna umarmen sich als sie erfahren, dass ein Richter beschlossen hat, die Morde an ihren Verwandten nach der Öffnung des Grabes zu untersuchen.
In jeder dieser Kisten befinden sich Überreste von Leichen, welche in verschiedenen Gemeinschaftsgräbern ausgehoben wurden. Die Boxen werden nun zur genetischen Identifizierung in eine Universität oder ein Museum überführt.
1 Kommentar
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    Annelies Kunz

    Wenn man bedenkt, dass der Faschismus und Nationalisms in Spanien wieder eher "Aufwind" hat, ist es umso wichtiger, die Vergangenheit aufzuarbeiten und die Verbrechen auzfzuzeigen.