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Corona in den USAKeine Schule – und das seit bald einem Jahr

Ein Drittel der US-Schulkinder hat seit Beginn der Pandemie keinen Präsenzunterricht mehr. Kinder aus benachteiligten Familien drohen abgehängt zu werden.

Der Schulbus als Privileg: In Woodland im US-Bundesstaat Washington besuchen die jüngsten Schüler seit Dezember wenigstens an einzelnen Tagen wieder den Unterricht.
Der Schulbus als Privileg: In Woodland im US-Bundesstaat Washington besuchen die jüngsten Schüler seit Dezember wenigstens an einzelnen Tagen wieder den Unterricht.
Foto: Getty Images

Joe Biden hatte im Wahlkampf ein Versprechen gemacht: Er werde die wegen der Pandemie geschlossenen Schulen wieder öffnen, möglichst rasch. Es war ein Versprechen, an das sich Millionen von Eltern klammerten. Der letzte Schultag liegt nämlich für viele Kinder und Jugendliche in den USA fast ein Jahr zurück.

Im vergangenen März hatten die rund 13’000 Schulbezirke im Land auf Fernunterricht umgestellt. Viele Schulen sind seither nie mehr zum Präsenzunterricht zurückgekehrt – oder nur an einzelnen Tagen und mit einzelnen Klassen. Wie viele Schüler genau betroffen sind, lässt sich wegen fehlender Zahlen nicht sagen. Nach einer Schätzung der Website Burbio besucht ein Drittel aller Schüler noch immer gar keinen Präsenzunterricht.

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