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Von Rot bis BlauAm 21. Juni gegen Luzern

Am 21. Juni gegen Luzern +++ Wie geht es weiter mit den Jahreskarten? +++ Das sagt der FCB zur Wiederaufnahme der Super League +++ Bleibt Zhegrova doch in Basel?

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Am 21. Juni gegen Luzern

Nächste Woche wird die SFL den Spielplan für die Wiederaufnahme des Spielbetriebs in der Super League veröffentlichen. Die erste Runde nach der Corona-Pause steht aber offenbar schon fest: Die Basler werden am 21. Juni um 16 Uhr beim FC Luzern antreten.

Die anderen Spiele, das schreibt der Blick, finden am 19. Juni um 20.30 Uhr (YB - FCZ), am 20. Juni um 18.15 Uhr (Xamax - Thun) und 20.30 Uhr (Sion - St. Gallen) sowie am 21. Juni um 13.45 Uhr (Servettte - Lugano) statt.

Wie geht es weiter mit den Jahreskarten?

Seit Freitag ist klar, dass die Super League ihren Betrieb wieder aufnimmt – allerdings ohne Zuschauer in den Stadien. Darum stellt sich jetzt auch die Frage, wie es eigentlich mit den Jahreskarten weitergeht. Der FCB wird seine Fans in dieser Hinsicht in der nächsten Woche informieren und Lösungen präsentieren, wie CEO Roland Heri bestätigt.

Das sagt der FCB zur Wiederaufnahme der Super League

Nun ist es definitiv: Ab dem 19. Juni wird die Super League fortgesetzt. Was Protagonisten des FCB zum Entscheid der Swiss Football sagen, sehen Sie hier.

Bleibt Zhegrova doch in Basel?

FCB-Offensivspieler Edon Zhegrova hat sich zu seiner Zukunft geäussert. Und zwar in der kosovarischen TV-Show FanZone. Dort sagt er, dass er gerne in Basel bleiben würde, auch wenn der Verein von der Kaufoption keinen Gebrauch gemacht habe. Der 21-Jährige erzählt, es gäbe zwar Interessenten aus Deutschland, England und Frankreich. Aber dass er es sich auch vorstellen könne, eine weitere Saison Rotblau zu tragen. Das gesamte Interview finden Sie hier.

Gesichtsmaske in Rotblau

Der FCB verkauft per sofort Gesichtsmasken in Rotblau und Schwarzweiss. Der Stückpreis beträgt 12 Franken, 5 Franken davon werden vom Club an ein soziales Projekt gespendet. Die Masken sind im Fan- und Webshop erhältlich.

Okafor spielt am Freitag Cupfinal

Während am Freitag in der Schweiz entschieden wird, in welcher Form die Profiligen fortgesetzt werden, nimmt Österreich gleichentags den Spielbetrieb auf. Das tut der ÖFB gleich mit dem Cupfinal zwischen Red Bull Salzburg und dem Zweitligisten Lustenau. Noah Okafor und seine Salzburger Teamkollegen sind in diesem Geisterspiel klarer Favorit. Anpfiff in Klagenfurt ist um 20.45 Uhr (ORF 1 live).

Nur FCB und FCZ verhandelten mit dem Bund

Der Bund hat in seinem Hilfspaket Millionen für den Schweizer Fussball gesprochen. Am Verhandlungstisch sassen aber nur Vertreter des FC Basel und des FC Zürich. Das zeigen Recherchen der SRF-Sendung Rundschau.

Das sagt der FCB zum Bundesrats-Entscheid

Der Bundesrat hat am Mittwoch weitere Lockerungen bekannt gegeben, die auch den Schweizer Sport tangieren. Vor der Präsidentenkonferenz der Swiss Football League vom Freitag in Bern hat sich nun FCB-CEO Roland Heri auf der clubeigenen Website zum Bundesrats-Entscheid geäussert.

Vogel übernimmt Gladbachs U23

Nach einem unschönen Ende beim KFC Uerdingen hat der ehemalige FCB-Trainer Heiko Vogel ab kommender Saison wieder einen Job: Der 44-Jährige wird Cheftrainer der U23 von Borussia Mönchengladbach. Vogel hat einen Vertrag über drei Jahre unterschrieben.

Der Deutsche kennt sich in der Nachwuchsarbeit bestens aus, immerhin begann er seine Karriere 1998 in der Jugend des FC Bayern München. Dorthin kehrte Vogel im Oktober '13, nach seiner Zeit beim FCB, wieder zurück.

«Diese neue Aufgabe bei Borussia Mönchengladbach reizt mich wirklich sehr. Roland Virkus und Max Eberl kenne ich aus meiner Arbeit im Nachwuchsbereich sehr gut, ich habe großen Respekt vor der Entwicklung von Borussia und ich freue mich darauf, Teil dieses Teams zu werden», wird Vogel vom Verein zitiert.

Der nächste Antrag

Im letzten Jahr beantragte Vereinsmitglied Peter Hablützel im Hinblick auf die GV eine Änderung der Statuten des Vereins FC Basel 1893. Er wollte den unter §13.3. verfassten Passus ändern lassen, der besagt, dass der Präsident zugleich Delegierter des Vereins für den Verwaltungsrat der FC Basel 1893 AG ist.

Hablützel Antrag wurde abgewiesen, allerdings wurde das Projekt «Statuten2020» ins Leben gerufen, damit Mitglieder ihre Vorschläge einreichen können. Einer davon befasst sich nun erneut mit §13.

Vereinsmitglied Patrick Fassbind hat auf Twitter einen Antrag veröffentlicht, der dem FCB zugestellt wird. Sein Vorschlag besteht darin, dass zwei der maximal sieben Clubvorstände des Vereins FC Basel 1893 «unabhängige Fanvertreter» sind. Einer dieser Fanvertreter soll zudem auch als Delegierter des Vereins im Verwaltungsrat der AG sitzen.

«Diversität und der Einbezug von unterschiedlichen Meinungen sowie von anderen Blickwinkeln sind für Organisationen erfolgsrelevant. Sie machen Organisationen besser und reduzieren deren Fehleranfälligkeit», schreibt Fassbind.

Petretta trainiert wieder

Weil Raoul Petretta Kontakt zu einer mit dem Coronavirus infizierten Person hatte, konnte er letzte Woche nicht mit der Mannschaft trainieren. Zwar war auch sein Test negativ ausgefallen, aus Sicherheitsgründen nahm er jedoch nicht an den Einheiten teil.

Laut Angaben des Vereins hat der Verteidiger das Training inzwischen aber aufgenommen. Weil auch Jasper van der Werff sich nach seiner Erkrankung auf dem Weg der Besserung befindet, fehlt den Baslern aktuell nur Luca Zuffi nach dessen Kreuzbandriss.

Die letzte Vorbereitung für Kuzmanovic?

Heute hat der FC Basel die zweite Woche seiner Vorbereitung im Hinblick auf die Liga-Fortsetzung in Angriff genommen. Wieder mit dabei ist auch Zdravko Kuzmanovic. Der Mittelfeldspieler hatte sich im letzten Oktober einen Teilriss der linken Achillessehne zugezogen und es war unklar, ob er vor dem Ablauf seines Vertrages in diesem Sommer überhaupt nochmal für die Basler auflaufen würde.

Jetzt stehen die Chancen dafür deutlich besser. Der 32-Jährige trainiert mit der Mannschaft und konnte laut Angaben von Trainer Marcel Koller letzte Woche die meisten Einheiten wie geplant absolvieren. Vielleicht besteht also doch noch die Chance auf einen Einsatz für den FCB – auch wenn die aktuelle Vorbereitung die letzte in der Karriere von Kuzmanovic sein könnte.

Spekulation um Koller

Der Vertrag von Marcel Koller beim FCB läuft im Sommer aus. Eine Möglichkeit wäre, so schreibt der «Blick», dass der 59-Jährige seine Trainerkarriere beim Grasshopper Club fortsetzt. Der Challenge-League-Vertreter sucht einen Mann für an die Seitenlinie. Der neue GC-Sportchef Bernard Schuiteman und Koller kennen sich bestens: Der Holländer beobachtete für den damaligen Nationaltrainer an der Europameisterschaft 2016 in Frankreich die Gegner Österreichs.

Trauer um Gerd Strack

Am Donnerstag ist der ehemalige FCB-Spieler Gerd Strack im Alter von nur 64 Jahren unerwartet an einem Herzinfarkt gestorben, wie der 1. FC Köln auf seiner Homepage mitteilt. Nach elf Jahren im FC-Trikot zwischen 1974 und 1985 lockte Helmut Benthaus den Deutschen damals nach Basel, wo er zwei Jahre blieb.

Einen Titel holte Strack mit den Baslern zwar nicht, sorgte aber für einen denkwürdigen Moment: Im Cup-Halbfinal gegen Servette 1986 lagen die Basler innerhalb von 39 Minuten mit 0:3 hinten. Doch dann erzielte der in der Halbzeit eingewechselte Strack zwischen der 68. und der 90. Minute drei Treffer und glich das Spiel im Alleingang aus – und das als Verteidiger.

Die Basler verloren das Spiel in der Verlängerung zwar und schieden aus. Strack ist den Fans aber auch aufgrund von diesem Auftritt in Erinnerung geblieben, obwohl der deutsche Nationalspieler 1987 wieder nach Deutschland ging und noch eine Saison für Fortuna Düsseldorf spielte.

Einen Nachruf zum Tod von Gerd Strack hat der Spiegel veröffentlicht.

«Frag doch Herrn Burgener»

Immer wieder mal gab es in den letzten Jahren Gerüchte über einen möglichen Wechsel von Pajtim Kasami zum FC Basel. Und jetzt, wenige Monate, bevor sein Vertrag beim FC Sion ausläuft, spricht der 27-Jährige das Thema sogar höchstpersönlich an.

Auf seinem Instagram-Kanal hat Kasami seine Fans dazu ermuntert, ihm Fragen zu stellen. Eine davon lautete: «Gehst du zum FC Basel? Würdest du gerne in Rotblau spielen?» Und Kasami antwortete mit den Worten: «Frag doch Herrn Burgener» – mit einem lachenden Smiley dahinter.

Was das wohl bedeuten soll?

So schützt sich der FCB

Gehört hat man schon viel über Sicherheitskonzept von Rene Bonk, der beim FCB für die Themen Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz zuständig ist. Dem Medienteam des Vereins hat Bonk nun ein genaueren Einblick gegeben, welche Massnahmen rund um das Training der 1. Mannschaft getroffen wurden:

Training mit Zuschauern

Heute fand das Training des FCB zum ersten Mal seit dem Wiederbeginn wieder mit ein paar Zuschauern statt. Rund 20 Journalisten verfolgten die ersten 15 Minuten und sahen, dass bis auf Zuffi (Reha), Van der Werff (krank) und Petretta (Vorsichtsmassnahme nach Erkrankung in seinem Umfeld) alle Spieler teilnehmen konnten.

Der FCB begründet die Auflösung der Kindersportschule Bebbi

Am Samstag hatte der FC Basel die Eltern der betroffenen Kinder im St.-Jakob-Park darüber informiert, dass er "aus strategischen Gründen" die Kindersportschule Bebbi auflöst. Am Sonntag hatte die BaZ mit Bezug auf anonyme Eltern-Zuschriften darüber berichtet (hier geht es zum Artikel).

Am Montag Abend erst bestätigte der FCB die entsprechende Meldung und begründete die Neuausrichtung mit der Erkenntnis, dass es für die Kleinsten und deren (fussballerische) Entwicklung förderlicher sei, wenn sie bis ins U10-Alter noch nicht Teil des FC Basel sind und mit den entsprechenden Hoffnungen oder gar Erwartungen konfrontiert sind. Die ganze Mitteilung des FCB lesen Sie hier.

Ex-FCB-Spieler Bruno Graf stirbt an Krebs

Ex-FCB-Verteidiger Bruno Graf erlag am vergangenen Freitag seinem langjährigen Krebsleiden in seiner Heimatstadt St. Gallen. Er wurde 66 Jahre alt. Graf wechselte 1981 vom FC Chiasso zu den Rotblauen, ehe er 1983 zum FC Wettingen weiterzog.

Foto: FCB

Der FCB trainiert und lacht

Seit Montag trainieren die Spieler des FC Basel wieder. Allerdings mit einigen ungewohnten Begleiterscheinungen: So muss nicht nur eine ganze Reihe von Schutzmassnahmen getroffen werden, sondern wird vorerst auch im Stadion St.-Jakob-Park trainiert (die BaZ berichtete ausführlich).

Foto: Claudio Thoma (Webseite FC Basel)

Unter den schwitzenden Profis befindet sich mit Zdravko Kuzmanovic auch einer, den man schon länger nicht mehr in einem Mannschaftstraining gesehen hat: Der Mittelfeldspieler mit dem auslaufenden Millionenvertrag konnte offenbar die Pause nutzen, um seine abermals operierte Achillessehne auszukurieren. Sollte die Saison also am 19. Juni fortgesetzt werden, ist nicht auszuschliessen, dass man ihn noch einmal im rotblauen Trikot wird kicken sehen.

Foto: Claudo Thoma (Webseite FC Basel)

Auf der Webseite des FC Basel finden sich viele weitere Bilder von diesem ersten besonderen Corona-Trainingstag. Klicken Sie hier.

(red)