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Von Rot bis BlauFCB - Winterthur angesetzt

FCB - Winterthur angesetzt +++ FCB-CEO Roland Heri zur Aufhebung der 1000er-Grenze +++ Eine Woche frei +++ Was läuft da mit Sergi Canos?

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FCB - Winterthur angesetzt

Nun ist es fix: Der Halbfinal im Schweizer Cup zwischen dem FC Basel und dem FC Winterthur aus der Challenge League findet am 25. August im St.-Jakob-Park statt. Anpfiff ist um 20.15 Uhr. Sollte Rotblau das Endspiel gegen den BSC Young Boys erreichen, müsste Basel am Sonntag, 30. August, um 17.30 Uhr im Wankdorf zum Final antreten.

Frauen des FCB starten

Für die Frauen des FC Basel beginnt am Samstag die Meisterschaft. Der A-Ligist trifft dabei auswärts auf den FC Luzern. Das erste Heimspiel steht für das Team von Sébastien Bader am 26. August an, wenn der FC Zürich in der Brüglinger Ebene gastiert.

Roland Heri zur Lockerung

Der Bundesrat beschloss am Mittwoch, dass ab Oktober wieder Anlässe mit mehr als 1000 Personen unter Auflagen möglich sein sollen. Für den professionellen Sport, der von Zuschauer-Einnahmen lebt, ist dies von zentraler Bedeutung, wenn es um die Liquidität geht. Allerdings wird es keine nationale, einheitliche Lösung geben, sondern obliegt die Bewilligungspflicht den Kantonen, was je nach Corona-Situation den Verlauf nationaler Meisterschaften stark beeinflussen kann.

Stark betroffen von der 1000er-Grenze ist auch der FC Basel. Dessen CEO Roland Heri reagiert auf die Lockerungen ab Oktober gegenüber der BaZ mit dieser Stellungnahme:

«Der FC Basel 1893 nimmt den Entscheid des Bundesrates, dass die 1000er-Grenze per 1. Oktober 2020 grundsätzlich fallen wird, gerne zu Kenntnis. Natürlich wären wir noch glücklicher gewesen, wenn dies bereits ab Anfang September der Fall gewesen wäre. Wir freuen uns aber sehr darüber, dass wir nun mit dem 1. Oktober ein Datum vor Augen haben, auf das wir gezielt hinarbeiten können. Es gilt jetzt, die Zeit zu nutzen und das Schutzkonzept mit grösster Sorgfalt auf alle möglichen Szenarien hin anzupassen und detailliert auszuarbeiten. Fussball mit Fans im Stadion macht deutlich mehr Freude, für die Fans selbst, aber auch für die Mannschaften und die Clubs. Und darum stehen wir in der Pflicht, Schutzkonzepte zu realisieren, die tauglich sind. Bei aller Vorfreude auf den Oktober, wenn hoffentlich wieder deutlich mehr Leben in die Schweizer Sportstadien zurückkehrt, sei dennoch erwähnt: Oberste Priorität hat nach wie vor der Schutz der Gesundheit aller Menschen in den Stadien und im ganzen Land.»

Eine Woche frei

Nach der Rückreise aus Deutschland haben die Spieler des FCB nun genau eine Woche frei. Am 19. nimmt das Team das Training wieder auf und bereitet sich auf den Cup-Halbfinal gegen den FC Winterthur am 25. August vor. Dann wird spätestens auch geklärt sein, was sich Taulant Xhaka am Dienstag im Spiel gegen Donezk zugezogen hat. Der Mittelfeldspieler wird genauer untersucht, beim FCB rechnen sie jedoch nicht mit einer ernsthaften Verletzung.

Was läuft da mit Sergi Canos?

Es ist kein Geheimnis, dass der FC Basel im Hinblick auf die kommende Saison nach Flügelspielern Ausschau hält. Einer davon könnte Sergi Canos sein. Der 23-jährige Spanier spielt seit dem Januar 2017 für den FC Brentford — und soll nun das Interesse der Basler auf sich gezogen haben. Ein erstes Angebot über drei Millionen Pfund, so heisst es, habe der Club allerdings abgelehnt.

Ein Kleid für die Arena

Wer ein Finalturnier organisiert, das erste der Europa-League-Geschichte, der will keine Bilder produzieren, die Stadien mit leeren Sitzen zeigen. Also hat die Uefa die Arena am Rudi-Assauer-Platz 1 in Gelsenkirchen eingekleidet. Die unteren der beiden Ränge sind mit dem Gewand der Europa League überdeckt. Dafür hat die Uefa allein für diese eine von vier Finalarenen geschätzte 8000 Quadratmeter Stoff bedrucken lassen. So sieht der Fernsehzuschauer statt der blauen Sitze einen schwarzen Hintergrund mit der orangen, eckigen Schlange der Europa League – und jede Menge Sponsoren.

Cömert ist gegen Donezk gesperrt

Kurz vor dem Abschlusstraining wusste auch der FC Basel nicht so recht, was Sache ist. Darf Eray Cömert gegen Schachtjor Donezk spielen oder nicht? Der Innenverteidiger hatte sich im Rückspiel gegen Eintracht Frankfurt im Achtelfinal die dritte Gelbe Karte abgeholt. Nach drei Verwarnungen ist ein Spieler in der Europa League gesperrt.

Doch dann hiess es, die Gelben Karten würden für das Finalturnier gestrichen, also ab dem Viertelfinal. Das gilt allerdings nur für jene Spieler, die eine oder zwei Gelbe Karten auf dem Konto haben. Cömert, der drei Gelbe Karten hat, muss seine Sperre absitzen.

Wahrscheinlich ist, dass Jasper Van der Werff nun zum Einsatz kommt. Fabian Frei wäre eine andere Variante, allerdings ist der offensiv in einer derart guten Verfassung, dass der FC Basel ihn weiter vorne braucht.

Omlin ist nicht dabei

Knapp 50 Personen haben am Sonntag das Flugzeug nach Düsseldorf bestiegen. Ein Spieler war allerdings nicht dabei, was die Spekulationen über einen Transfer unterstützt. Der FCB meldete, dass Jonas Omlin – neben Luca Zuffi – verletzt sei. Das stimmt, Omlin leidet immer noch an seiner Verletzung am Oberschenkel aus dem Spiel gegen St. Gallen. Dass er das Team nun allerdings nicht begleitet hat, dürfte wohl ein weiteres Indiz sein, dass der Goalie in den nächsten Tagen nach Montpellier wechseln wird. Französische Medien berichten von einem Vertrag über vier Jahre, den Omlin in Frankreich unterzeichnen wird.

Marchand verlängert seinen Vertrag

Der FC Basel hat den Vertrag mit dem 20-jährigen Mittelfeldspieler Yannick Marchand vorzeitig bis Sommer 2023 mit der Option auf ein weiteres Jahr verlängert.

Marchand stiess im Sommer 2009 vom FC Aesch zur U10 des FCB und hat danach sämtliche Stufen der Nachwuchsabteilung von Rotblau durchschritten. Im Frühling 2018 unterschrieb er seinen ersten Profikontrakt. In der aktuellen Saison kam der Captain der Schweizer U20-Nationalmannschaft wettbewerbsübergreifend auf insgesamt neun Einsätze für das Fanionteam.

Zudem hat Rotblau den Vertrag mit dem 18-jährigen Torhüter Felix Gebhardt vorzeitig bis Sommer 2023 verlängert. Der Goalie der deutschen U19-Nationalmannschaft gehört von der neuen Saison an zum Kader der 1. Mannschaft.

Rückkehr in die Arena auf Schalke

Am frühen Sonntagabend reiste der FCB nach Deutschland, um dort am Finalturnier der Europa League teilzunehmen. Das Duell gegen Donezk findet am Dienstag in der Arena auf Schalke statt — und damit in einem Stadion, an das die Basler nicht nur gute Erinnerungen haben.

In der Saison 2013/14 trafen die Basler in der Gruppenphase der Champions League auf Schalke 04 und verloren auswärts mit 0:2. Ivan Ivanov sah früh Rot und später kassierten die Basler das zweite Gegentor aus einer klaren Abseitssituation nach einem Freistoss.

Im Uefa-Pokal 2004/05 gab es immerhin ein 1:1-Unentschieden für den FCB. Das einzige Tor des Teams von Christian Gross erzielte damals Matias Delgado durch einen direkten Freistoss.

Die Jagd nach Koeffizienten-Punkten

Die erfolgreiche Kampagne in der Europa League bringt dem FCB nicht nur Punkte, Prämien und Prestige — sondern bekanntlich auch Koeffizienten-Punkte. In der Fünfjahres-Wertung könnte die Schweiz dank dem FCB noch auf Platz 15 vordringen. Dieser würde bedeuten, dass die Super League in der übernächsten Saison zwei Plätze für die Qualifikation zur Champions League sowie einen Platz für die Qualifikation zur Europa League hätte.

Allerdings ist der Weg für die Basler — und damit auch für die Schweiz — noch weit. Denn nur mit zwei Siegen könnte sich die Schweiz an Griechenland, Zypern und Tschechien vorbei schieben. Das würde also bedeuten, dass die Mannschaft von Marcel Koller sich beim Finalturnier in Deutschland für das Endspiel qualifizieren müsste.

Die Prämie winkt

In der laufenden Europa-League-Saison schüttet die Uefa insgesamt 560 Millionen Euro Prämie an die Clubs aus. Bislang hat der FCB für seine Ergebnisse in der Gruppenphase 3,47 Millionen Euro und für das Erreichen des Achtelfinals 1,6 Millionen Euro erhalten. Setzt sich Basel gegen Eintracht Frankfurt durch, winken weitere 1,5 Millionen Euro.

Donetsk setzt sich durch

Wenn sich der FC Basel heute Abend gegen Eintracht Frankfurt durchsetzt, hiesse der Viertelfinal-Gegner in der Europa League Shakhtar Donetsk. Der ukrainische Meister setzte sich am Mittwoch im Achtelfinal-Rückspiel gegen den Bundesligisten VfL Wolfsburg zu Hause souverän mit 3:0 durch.

Die Basler haben in der Champions League bereits zwei Mal gegen die Ukrainer gespielt, waren dabei allerdings beide Male überlegen. Besonders das 0:5 in Donetsk war eine klar Angelegenheit. Das ist inzwischen allerdings auch schon wieder zwölf Jahre her.

Omlin auf dem Weg nach Montpellier?

Gegen Frankfurt wird Jonas Omlin nicht spielen — und es könnte durchaus sein, dass man den Goalie nie mehr für den FCB auf dem Rasen sieht. Es deutet vieles darauf hin, dass der 26-Jährige nach Montpellier wechseln wird. «Wir sind nicht weit davon entfernt, eine Einigung mit ihm zu finden. Jonas wünscht sich, zu uns zu kommen – also müssen wir rasch eine Lösung finden», sagt Präsident Laurent Nicollin.

Omlin fehlt auch gegen Frankfurt

Man hatte damit rechnen müssen, nun ist es Gewissheit: Jonas Omlin wird auch das Spiel gegen Eintracht Frankfurt verpassen. Der Torhüter der Basler hat sich im Spiel gegen den FC St. Gallen eine Verletzung im Oberschenkel zugezogen und stand seitdem nicht mehr im Einsatz. Für ihn wird Djordje Nikolic morgen zu seinem dritten Einsatz in der Europa League in dieser Saison kommen.

Cupfinal am 30. August

Der FCB hat nach wie vor die Möglichkeit, den Cupsieg zu verteidigen. Nun ist der Halbfinal gegen den Sieger aus der Partie Winterthur/Bavois terminiert worden. Diese Partie wird - unabhängig vom Abschneiden von Rotblau im Europacup - am 25. August im Joggeli angepfiffen. Das Endspiel wird am 30. August in Bern durchgeführt

Das Geld reicht bis Ende Jahr

Bernhard Burgener hat sich wieder mal zu Wort gemeldet. In der Telebasel-Sendung "FCB Total" gab der Präsident am Montag Auskunft über die aktuellen Geschehnisse rund um den FC Basel. Und verriet dabei, dass der Club mindestens bis Ende 2020, vielleicht gar bis Januar 2021 liquid sei. Das sei auch den 11'000 Menschen zu verdanken, die bereits eine Halbjahreskarte für die kommende Spielzeit gelöst haben. Ebenso gab Burgener Auskunft über die Spekulationen um mögliche neue Partner, die in den FCB investieren wollen. Der 63-Jährige sagt, dass er wöchentlich Anfragen erhalte, aber sich dafür einsetze, dass der Verein in Basler Besitz bleibe. Das gesamte Gespräch finden Sie hier.

Hütter: «Das Unmögliche möglich machen»

Nach dem Testspiel am Samstag gegen Monaco (1:1) hat Eintracht Frankfurt den Fokus voll und ganz auf das Spiel in Basel gerichtet. Sonntag, Montag und Dienstag hat das Team trainiert, am Mittwoch wird es nach Basel reisen. Trainer Adi Hütter sagt: «Wir werden am Donnerstagabend versuchen, das Unmögliche möglich zu machen».

Cabral, der Luzern-Schreck

Ob Arthur Cabral am letzten Spieltag der Super League zum Einsatz kommt, ist offen, immerhin wird FCB-Trainer Marcel Koller im Hinblick auf das wichtige Rückspiel gegen Eintracht Frankfurt in der Europa League einige Spieler schonen. Dabei ist der Brasilianer in dieser Saison der grosse Luzern-Schreck: Von den fünf Toren, die die Basler in drei Partien gegen die Innerschweizer erzielt haben, gehen drei auf das Konto von Cabral.

Frankfurt: Remis im Test gegen Monaco

Im Hinblick auf das Spiel in Basel am nächsten Donnerstag hat Eintracht Frankfurt am Samstag gegen die AS Monaco getestet. Die Partie endete 1:1, das einzige Tor für die Deutschen erzielte dabei Goncalo Paciencia.

Nachdem das Team von Adi Hütter nach dem Abschluss der Bundesliga vier freie Wochen hatte, war es das einzige Vorbereitungsspiel im Hinblick auf die Europa League. In Basel geht es für die erholten Frankfurter darum, das 0:3 aus dem Hinspiel noch aufzuholen.

red