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Von Rot bis BlauFans im Leichtathletikstadion zugelassen

Fans im Leichtathletikstadion zugelassen +++ So sieht die FCB-Quarantäne aus +++ «Aber bi de Fraue sind keini Zueschauer*inne erlaubt?»

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Fans im Leichtathletikstadion zugelassen

Ab dem nächsten Wochenende können auch im Leichtathletikstadion St. Jakob wieder bis zu 1000 Fans mit dabei sein, wenn die U21 oder die Frauen des FC Basel dort ihre Spiele austragen. Das entsprechende Schutzkonzept wurde von den kantonalen Behörden bewilligt, teilt der FCB mit.

Auch die U18 in Quarantäne

Ein Spieler der U18-Mannschaft des FC Basel ist zu Beginn dieser Woche auf das Coronavirus getestet worden und hat tags darauf ein positives Testergebnis mitgeteilt bekommen. Nach den darauffolgenden Abklärungen mit dem kantonsärztlichen Dienst befindet sich nun ein Grossteil der Mannschaft in Quarantäne - bis mindestens am 26. Oktober.

So sieht die FCB-Quarantäne aus

Seit dem Wochenende befindet sich ein Grossteil der Basler Mannschaft in Quarantäne. Und auf der Webseite der Basler geben Silvan Widmer, Timm Klose und Orges Bunjaku nun einen kleinen Einblick, wie sich die Spieler die Zeit vertreiben.

«Aber bi de Fraue sind keini Zueschauer*inne erlaubt?»

Die Männer des FC Basel müssen künftig wieder vor rund 1000 Fans spielen, nachdem der Kanton Grossanlässe bis zum Jahresende verboten hat. Das sind allerdings immer noch 1000 Personen mehr als bei den Spielen der FCB-Frauen, wo seit Anfang der Saison gar keine Zuschauerinnen und Zuschauer zugelassen sind.

Entsprechend kommentierte FCB-Spielerin Vanesa Hoti die offizielle Meldung des Clubs auf ihrem Instagram-Kanal dann auch mit folgenden Worten: «Aber bi de Fraue sind keini Zueschauer*inne erlaubt? #Equality».

Lausanne-Spiel verschoben — Klassiker am 4. November

Das Spiel zwischen dem FC Basel und dem FC Lausanne-Sport, das eigentlich am nächsten Sonntag hätte stattfinden sollen, ist von der Swiss Football League verschoben worden. Das neue Datum für die Partie ist der 25. November, Anpfiff ist um 18.30 Uhr.

Und mittlerweile ich auch klar, wann der Klassiker zwischen dem FC Zürich und dem FCB nachgeholt wird: Am 4. November um 18 Uhr. —

Baumgartner: «Vereinsleben soll wieder aufgefrischt werden»

Letzte Woche hat der FCB die Einladung an seine Mitglieder für die Generalversammlung verschickt, die am 9. November in der St.-Jakobshalle stattfinden soll. Darin steht, dass der Vorstand sich dafür ausspricht, dass Reto Baumgartner den Posten von Bernhard Burgener als Vereinspräsident übernimmt. Der ehemalige Spieler ist bereits seit vielen Jahren als Vereinsvorstand tätig und stellt sich gemeinsam mit Benno Kaiser und Dominik Donzé wieder zur Wahl.

In einem Gespräch mit Nau hat Baumgartner nun über seine Pläne gesprochen. «Einerseits will ich eine gewisse Kontinuität sicherstellen. Andererseits haben wir auch Zukunftspläne. Wir wollen beispielsweise die finanzielle Abhängigkeit des Vereins gegenüber der Aktiengesellschaft reduzieren. Auch das Vereinsleben beim FC Basel soll wieder aufgefrischt werden», erklärt der ehemalige Spieler.

Reto Baumgartner (rechts) an der Seite von Marco Streller, der am 9. November aus dem Vereinsvorstand ausscheiden wird.
Reto Baumgartner (rechts) an der Seite von Marco Streller, der am 9. November aus dem Vereinsvorstand ausscheiden wird.
23 FCB-Spieler in Quarantäne

Nun ist es offiziell: 23 Spieler des FC Basel sowie zwei Staffmitglieder befinden sich in Quarantäne. Der kantonsärztliche Dienst hat nach dem am Sonntag bekannt gewordenen positiven Testresultat eines FCB-Spielers gestern Montag die verschiedenen Kontaktgelegenheiten des Spielers mit den übrigen Mannschaftskollegen und dem Staff analysiert und sich dazu entschieden, 25 Personen aus dem Verein unter Quarantäne zu stellen. Es betrifft damit einen Grossteil der ersten Mannschaft. Der stellvertretende Kantonsarzt und Leiter Contact Tracing-Team, Simon Fuchs, war am Sonntagabend beim FCB vor Ort und hat den Spielern und den Staff-Mitgliedern die Instruktionen zur Quarantäne erklärt. Viele der Spieler sind nicht im Kanton Basel-Stadt wohnhaft. Deren weitere Betreuung wird nun den jeweiligen ausserkantonalen Contact Tracing-Stellen übergeben.

Quarantäne bis Sonntag - FCB beantragt Verschiebung des Lausanne-Spiels

Der kantonsärztliche Dienst Basel-Stadt hat entschieden, dass die meisten Spieler des FC Basel bis Sonntag in Quarantäne bleiben müssen. Ausgenommen ist der Trainerstab, also Ciriaco Sforza, Daniel Hasler sowie Patrick Rahmen, die über eine eigene Kabine im Stadion verfügen. Auch die Torhüter Heinz Lindner, Jozef Pukaj und Felix Gebhardt sowie die zu einem früheren Zeitpunkt infizierten Spieler Arthur Cabral, Raoul Petretta und Eray Cömert sind von der Quarantäne ausgenommen.

Die Basler werden darum eine Verlegung des Heimspiels gegen Lausanne, das am nächsten Sonntag hätte stattfinden sollen, beantragen. «Sollte diesem Antrag stattgegeben werden, informiert der FCB seine Jahreskartenbesitzer/innen auf fcb.ch schnellstmöglich über die Handhabung bereits bezogener Tickets sowie über das weitere Vorgehen», teilt der Verein auf seiner Webseite mit.

FCB-Frauen auf Platz zwei

Erfolgreiches Wochenende für die Frauen des FC Basel. Im Heimspiel gegen den FC Luzern setzte sich Rotblau mit 3:2 durch. Weil der FC Zürich gegen YB verlor, ist der FCB in der Tabelle der Nationalliga A auf Platz zwei vorgerückt. Der Rückstand auf Leader Servette beträgt vier Zähler.

Rückfälle und Rücken-Fall

Anders als noch vor der Nationalmannschaftspause gab Sforza einen kleinen Einblick in den Verletzten-Status seiner Spieler. Demnach hätten sowohl Taulant Xhaka (Teilriss des Innenbandes am Knie) als auch Luca Zuffi auf dem Wege zurück zur vollständigen Genesung leichte Rückfälle erlitten, weshalb sie beide noch länger ausfallen als zunächst erhofft. Deshalb geht Sforza davon aus, dass ihm sämtliche aktuellen Verletzten (Petretta, Marchand, Isufi) nicht nur in Zürich, sondern auch eine Woche später beim Heimspiel gegen Lausanne-Sport fehlen werden.

Auch zu Yannick Marchands Rückenproblemen gab Sforza mehr Auskunft als zuvor. Der junge Mittelfeldspieler mit den vielversprechenden Ansätzen hat offenbar Probleme mit einem Nerv, die bisher nicht behoben werden konnten. “Genaueres wissen wir leider nicht, aber er kann noch immer nicht trainieren, sondern ist in Therapie.”

Die Corona-Fälle

Im Rahmen der Vorschau-Medienkonferenz hinsichtlich der Partie vom Sonntag beim FC Zürich äusserte sich FCB-Trainer Ciriaco Sforza auch zu den beiden aktuellen Corona-Fällen in seiner Mannschaft. Sowohl Samuele Campo als auch Konstantinos Dimitriou werden am Sonntag fehlen, weil sie sich mit dem Virus infiziert haben. Bei Dimitriou wurde dies nach seiner Rückkehr aus seiner griechischen Heimat festgestellt, während Campo am vergangenen Wochenende über Unwohlsein klagte, Symptome aufwies und dann positiv getestet wurde. Alle anderen Spieler und Trainer wurden - nachdem sie von Freitag bis Montag frei hatten - am Dienstag vor dem ersten Training routinemässig getestet und erhielten am Folgetag allesamt negative Ergebnisse kommuniziert.

Der FCB schlägt Reto Baumgartner als Präsident vor

In der heute verschickten Einladung zur Generalversammlung präsentiert der FCB seinen Mitgliedern nicht nur die überarbeiteten Statuten. Sondern auch den Kandidaten, den die aktuellen Vorstandsmitglieder als neuen Vereinspräsidenten vorschlagen: Reto Baumgartner (siehe Bild, rechts).

Der ehemalige Spieler des FCB, der 1994 mit dem Club aufgestiegen ist, ist bereits seit 2009 im Vorstand und als Vize-Direktor des Gewerbeverbandes tätig. Der 53-Jährige steht daher in keiner Abhängigkeit von Burgener und wäre ein geeigneter Kandidat.

Zweiter FCB-Spieler positiv getestet

Beim FC Basel ist Konstantinos Dimitriou (Bild) positiv auf das Coronavirus getestet worden. Der 21-jährige Verteidiger ist nach einem Familienbesuch in Griechenland erst am Dienstagabend in die Schweiz zurückgekehrt und ohne Kontakt zum Rest der Mannschaft getestet worden. Nach dem positiven Resultat befindet sich Dimitriou nun in Isolation – genau wie Samuele Campo, der am Dienstagvormittag ebenfalls positiv getestet worden war.

6,5 Millionen Euro Ablöse für Alderete

Es waren turbulente Tage für Omar Alderete: Vor anderthalb Wochen wechselte er, kurz vor der Transferfrist, vom FC Basel zu Hertha BSC Berlin in die Bundesliga. Dort setzte er sich nach der Vertragsunterzeichnung gleich in den Flieger, um mit der Nationalmannschaft Paraguays zu spielen — auch wenn es gegen Venezuela nur ein Kurzeinsatz war.

Sein erster Auftritt für die Berliner wird der Innenverteidiger also kaum am Wochenende bestreiten. Doch Alderete hat gute Chancen, bald in die Startformation des Teams zu rutschen. Immerhin hat der Club einen «Sockelbetrag von 6,5 Millionen Euro» für den Paraguayer nach Basel überwiesen, wie der Kicker berichtet.

Damit wäre Alderete nach Manuel Akanji und Aleksandar Dragovic der drittteuerste Verteidiger, den der FCB transferiert hat.

Campo positiv getestet

FCB-Spieler Samuele Campo wurde positiv auf das Corona-Virus getestet, wie der Club auf seiner Homepage mitteilt. «Campo befindet sich seither in Isolation, in den freien Tagen zuvor hatte er mit niemandem aus dem Mannschaftsumfeld Kontakt. Alle weiteren Tests der Spieler, Trainer, Betreuer und teamnahen Personen fielen negativ aus.»

Der 25-Jährige war bereits in der vergangenen Saison für mehrere Tage ausgefallen. Nach einem gemeinsamen Urlaub mit Eray Cömert, Arthur Cabral und Eric Ramires fiel Campos Test zwar negativ aus. Vorsichtshalber musste er sich aber trotzdem in Isolation begeben.

FCB-Stars von früher und heute

Aktuell schwappt mal wieder ein neuer Trend durchs Internet: Bei «How it started vs. How it ended» werden — wie der Name schon sagt — Dinge von früher mit dem heutigen Stand verglichen. Das hat auch der FCB zum Anlass genommen, mal in seinem Foto-Archiv zu stöbern und ein paar Bilder aus vergangenen Zeiten auszugraben:

Der FCB sucht aktuell keinen Sportchef

In einem Interview mit Telebasel hat Bernhard Burgener nicht nur den Transfer von Pajtim Kasami vorweg genommen. Der Präsident hat zudem bestätigt, dass es beim FCB vorerst keinen klassischen Sportchef mehr geben wird. «Wir setzen eher auf ein englisches Modell. Wir haben einen kleinen Ausschuss, dort ist auch Ciriaco Sforza mit dabei», sagte Burgener und bestätigte, dass die Suche nach einem Sportchef vorerst auf Eis gelegt wurde.

Roland Heri erklärte zuletzt in einem Interview, dass neben Burgener, Sforza und ihm als CEO auch Percy van Lierop (Nachwuchsleiter), Philipp Kaufmann (Sportkoordinator) und Alexander Staehelin (Leiter Strategie und Entwicklung) in diesem Gremium sitzen. Zudem soll es mit Walter de Gregorio und Bernd Fisa auch zwei externe Berater geben.

Der FCB verpflichtet Pajtim Kasami

Der FC Basel verpflichtet Pajtim Kasami, das hat der Club am Montagabend mitgeteilt. Der 28-Jährige hat bei den Baslern einen Vertrag über zwei Jahre unterzeichnet und wird den Club im zentralen Mittelfeld verstärken.

«Pajtim Kasami ist die ideale Ergänzung für unser Mittelfeld und unsere Offensive. Wir sind sehr überzeugt, dass er die Mannschaft mit seiner Persönlichkeit und Spielweise bereichern wird», sagt Präsident Bernhard Burgener zu der Verpflichtung.

Kasami war zuletzt für den FC Sion aktiv, er wechselt ablösefrei zu den Baslern.

Kantersieg für FCB-Frauen

6:2 lautete das Endresultat zwischen den FCB-Frauen und dem Grasshopper Club aus Zürich. Rotblau liess Blauweiss keine Chance und liegt nach sieben Runden hinter Servette und dem FC Zürch auf Platz drei.

Kuzmanovic beendet seine Karriere

Nachdem sein Vertrag beim FCB in diesem Sommer ausgelaufen war, hat sich Zdravko Kuzmanovic keinem neuen Club mehr angeschlossen. Nun verkündet der 33-Jährige auf Instagram, dass er seine Karriere beendet. Kuzmanovic kehrte 2015 von Inter Mailand zum FC Basel zurück, konnte sich aber nie zum Schlüsselspieler entwickeln, obwohl er mit grossen Ambitionen ans Rheinknie gekommen war. In seiner Abschiedsbotschaft schreibt er, dass die vergangenen 16 Jahre die schönsten und die herausfordernsten seines Lebens gewesen seien und er nichts daran ändern würde. Er hält fest: "Es ist Zeit, den nächsten Schritt zu machen."

Foto: Instagram

red

466 Kommentare
    Mark Bronson

    Noch mehr Widerspruch geht nicht.Überall steigen die Infektionszahlen täglich.Jetzt die Möglichkeit von 1000 Zuschauern bei U21,Frauenmannschaft anzupreisen ist lächerlich.Leider kommen zu den Damen höchstens 150,U 21 nicht viel anders.Und die standen bis anhin dicht an dicht auf dem Parkhausplatz.Andere Kantone verbieten Zuschauer.