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Von Rot bis BlauErfolgreiches Testspiel

Erfolgreiches Testspiel +++ Vorstand: Ein neuer Kandidat +++ Testspiel gegen Xamax +++ Der FCB trainiert wieder — Klose positiv getestet +++ Neues aus Chennai +++ GV findet auf schriftlichem Weg statt

LIVE TICKER

5:3-Testsieg gegen Xamax

Im Versuch, nach der Corona-Quarantäne wieder Spielrhythmus zu erlangen, absolvierte der FCB auf dem Nachwuchs-Campus ein Testspiel. Dabei besiegte die Mannschaft von Ciriaco Sforza den Challenge-League-Vertreter Neuchâtel Xamax mit 5:3. Die Entscheidung fiel in dieser Begegnung praktisch mit dem Pausenpfiff, als Valentin Stocker noch vor dem Unterbruch zum 4:2 traf.

Aufschluss gab die Partie vor allem in zwei Punkten. Zum einen trat der FCB ohne jene Spieler an, die schon vor der Quarantäne wochenlang verletzt gefehlt hatten - entsprechend ist auch am Sonntag nicht mit einem Comeback von Taulant Xhaka, Elis Isufi, Yannick Marchand und Luca Zuffi zu rechnen, wenn die Basler beim FC St. Gallen antreten (16 Uhr). Zum anderen schickte Sforza eine Startelf auf den Rasen, die so zusammengestellt war, dass man sie sich gut auch in der Oststschweiz als bevorzugte Formation vorstellen kann.

FC Basel 1893 – Neuchâtel Xamax FCS 5:3 (4:2)

Nachwuchs-Campus Basel. – Keine Zuschauer. – SR Sven Wolfensberger.

Tore: 12. Cabral 1:0 (Jorge). 20. Frei 2:0 (Foulpenalty). 23. Saiz 2:1 (Dominguez). 38. Dominguez 2:2. 40. Cabral 3:2. 46. (erste Halbzeit) Stocker 4:2. 73. van Wolfswinkel 5:2. 88. Epitaux 5:3.

FCB (1. Halbzeit): Nikolic; Widmer, Cömert (18. Hajdari), van der Werff, Jorge; Frei, Bunjaku; Zhegrova, Stocker, Pululu; Cabral.

FCB (2. Halbzeit): Gebhardt; Spataro, Dimitriou, Hajdari, Petretta; Kasami, Campo; Tushi, Kalulu, von Mooos; van Wolfswinkel.

Xamax (1. Halbzeit): Mossi; Mveng, Kaiser, Gomes, Morgado; Dominguez, Saiz, Basha, Texeira; Mafouta, Dugourd (33. Mbock).

Xamax (2. Halbzeit): Hummel; Ouattara, Kaiser (69. Epitaux), Gomes, Kemptzer; Mbock, Morina, Basha, Parapar; Mveng (75. Rodriguez); Mafouta (75. Tia).

Bemerkungen: FCB ohne Isufi, Marchand, Pukaj, Xhaka, Zuffi (alle verletzt), Lindner (krank) und Klose (in Isolation). – Verwarnung: 24. Mafouta (Foul).

Hablützel kandidiert ebenfalls

Die 126. Generalversammlung des FC Basel 1893 hat einen neuen, neunten Kandidaten, der sich zur Wahl in den Vereinsvorstand zur Verfügung stellt: Peter Hablützel hat seinen Antrag beim FCB eingereicht. Er kandidiert dabei nicht nur als Vorstand, sondern auch als Delegierter des Vereins gegenüber der AG, der im Verwaltungsrat der Profi-Abteilung Einsitz nimmt. So weit bislang bekannt, wird er dabei gegen Patrick Fassbind von der Bewegung "Yystoo für e FCB" antreten, sollten beide in den Vorstand gewählt werden. Von den übrigen sieben Vorstandskandidaten hat bisher keiner Ambitionen auf diesen Posten geäussert, während alle Reto Baumgartners Kandidatur für das Amt des Vereinspräsidenten unterstützen.

Zusätzlich zu seiner Kandidatur stellt Hablützel auch zwei Anträge zuhanden der GV: Er will die jährlichen Mitglieder-Beiträge von 100 auf 200 Franken erhöhen, um so die finanzielle Unabhängigkeit des Vereins von der FC Basel 1893 AG zu erreichen - und er wünscht, dass der Vereinspräsident nicht gleichzeitig als Vereinsdelegierter gegenüber der AG amten darf.

Testspiel gegen Xamax

Am Sonntag spielt der FC Basel beim FC St. Gallen. Nach der coronabedingten längeren Wettkampfpause trägt Rotblau am Mittwoch ein Testspiel gegen den Challenge Ligisten Neuchâtel Xamax aus. Die Partie findet unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt. Anpfiff auf dem Nachwuchs-Campus ist um 14.30 Uhr.

Der FCB trainiert wieder — Klose positiv getestet

Am Montag hat der FCB das Training wieder aufgenommen, nachdem ein Grossteil des Teams sich in einer einwöchigen Isolation befunden hat. Weiterhin fehlt allerdings Timm Klose, der am letzten Donnerstag positiv auf das Coronavirus getestet wurde. Er war aber der einzige Fall, die weiteren 47 Getesteten im Umfeld der 1. Mannschaft waren negativ. «Klose bleibt nach Rücksprache mit dem Kantonsarzt Basel-Stadt bis am 1. November in Isolation», teilt der FCB mit.

Neues aus Chennai

In den letzten Monaten ist es ruhig geworden um den FC Basel und sein Engagement in Indien, beim Chennai City FC. Die Times of India hat an diesem Wochenende nun berichtet, dass der FCB-Partnerclub im Gespräch mit weiteren potenziellen Investoren ist. «Insgesamt wollen wir 40 Millionen Euro aufbringen. Wir haben bereits einen europäischen Partner (den FC Basel) an Bord, das gibt uns die Möglichkeit nach Investoren zu suchen, die sich durch unseren Club im indischen Fussball einbringen wollen», sagt Mitbesitzer Rohit Ramesh.

Chennai und der FCB sollen mit europäischen Investoren im Gespräch sein, die 20 Millionen Euro einbringen und sich ebenfalls am indischen Club beteiligen werden. Allerdings stellt sich durchaus die Frage, wie diese Zahlen zu verstehen sein sollen. Immerhin hat der FCB damals für rund eine Million Franken 26 Prozent der Anteile am Chennai City FC erworben. Es scheint schwer vorstellbar, dass der Club nun 20 oder gar 40 Millionen Euro von Investoren aus Europa erhält.

GV findet auf schriftlichem Weg statt

Die Clubleitung des FCB hat am Freitag mitgeteilt, dass die für den 9. November geplante 126. ordentliche Generalversammlung auf dem schriftlichen Weg durchgeführt wird. Nach dem am Mittwoch verkündeten Verbot für Grossveranstaltungen sei dieser Entscheid unumgänglich gewesen.

«Die Vereinsmitglieder des FC Basel 1893 haben weiterhin bis am 30. Oktober 2020 Zeit, allfällige Anträge gemäss dem persönlich zugestellten GV-Einladungsschreiben schriftlich beim FCB einzureichen. Nach der Sammlung dieser Anträge wird die FCB-Clubleitung die Wahl- und Abstimmungsunterlagen aufbereiten und diese den Vereinsmitgliedern zukommen lassen», teilt der Club mit.

Damit alle Mitglieder die Unterlagen studieren und ausfüllen können, wurde die Frist über den 9. November hinaus verlängert: Die Wahl- und Abstimmungsunterlagen müssen neu bis zum 13. November beim FCB eingegangen sein. Am 16. November werden die Zuschriften dann ausgewertet und danach veröffentlicht.

Fans im Leichtathletikstadion zugelassen

Ab dem nächsten Wochenende können auch im Leichtathletikstadion St. Jakob wieder bis zu 1000 Fans mit dabei sein, wenn die U21 oder die Frauen des FC Basel dort ihre Spiele austragen. Das entsprechende Schutzkonzept wurde von den kantonalen Behörden bewilligt, teilt der FCB mit.

Auch die U18 in Quarantäne

Ein Spieler der U18-Mannschaft des FC Basel ist zu Beginn dieser Woche auf das Coronavirus getestet worden und hat tags darauf ein positives Testergebnis mitgeteilt bekommen. Nach den darauffolgenden Abklärungen mit dem kantonsärztlichen Dienst befindet sich nun ein Grossteil der Mannschaft in Quarantäne - bis mindestens am 26. Oktober.

So sieht die FCB-Quarantäne aus

Seit dem Wochenende befindet sich ein Grossteil der Basler Mannschaft in Quarantäne. Und auf der Webseite der Basler geben Silvan Widmer, Timm Klose und Orges Bunjaku nun einen kleinen Einblick, wie sich die Spieler die Zeit vertreiben.

«Aber bi de Fraue sind keini Zueschauer*inne erlaubt?»

Die Männer des FC Basel müssen künftig wieder vor rund 1000 Fans spielen, nachdem der Kanton Grossanlässe bis zum Jahresende verboten hat. Das sind allerdings immer noch 1000 Personen mehr als bei den Spielen der FCB-Frauen, wo seit Anfang der Saison gar keine Zuschauerinnen und Zuschauer zugelassen sind.

Entsprechend kommentierte FCB-Spielerin Vanesa Hoti die offizielle Meldung des Clubs auf ihrem Instagram-Kanal dann auch mit folgenden Worten: «Aber bi de Fraue sind keini Zueschauer*inne erlaubt? #Equality».

Lausanne-Spiel verschoben — Klassiker am 4. November

Das Spiel zwischen dem FC Basel und dem FC Lausanne-Sport, das eigentlich am nächsten Sonntag hätte stattfinden sollen, ist von der Swiss Football League verschoben worden. Das neue Datum für die Partie ist der 25. November, Anpfiff ist um 18.30 Uhr.

Und mittlerweile ich auch klar, wann der Klassiker zwischen dem FC Zürich und dem FCB nachgeholt wird: Am 4. November um 18 Uhr. —

Baumgartner: «Vereinsleben soll wieder aufgefrischt werden»

Letzte Woche hat der FCB die Einladung an seine Mitglieder für die Generalversammlung verschickt, die am 9. November in der St.-Jakobshalle stattfinden soll. Darin steht, dass der Vorstand sich dafür ausspricht, dass Reto Baumgartner den Posten von Bernhard Burgener als Vereinspräsident übernimmt. Der ehemalige Spieler ist bereits seit vielen Jahren als Vereinsvorstand tätig und stellt sich gemeinsam mit Benno Kaiser und Dominik Donzé wieder zur Wahl.

In einem Gespräch mit Nau hat Baumgartner nun über seine Pläne gesprochen. «Einerseits will ich eine gewisse Kontinuität sicherstellen. Andererseits haben wir auch Zukunftspläne. Wir wollen beispielsweise die finanzielle Abhängigkeit des Vereins gegenüber der Aktiengesellschaft reduzieren. Auch das Vereinsleben beim FC Basel soll wieder aufgefrischt werden», erklärt der ehemalige Spieler.

Reto Baumgartner (rechts) an der Seite von Marco Streller, der am 9. November aus dem Vereinsvorstand ausscheiden wird.
Reto Baumgartner (rechts) an der Seite von Marco Streller, der am 9. November aus dem Vereinsvorstand ausscheiden wird.
23 FCB-Spieler in Quarantäne

Nun ist es offiziell: 23 Spieler des FC Basel sowie zwei Staffmitglieder befinden sich in Quarantäne. Der kantonsärztliche Dienst hat nach dem am Sonntag bekannt gewordenen positiven Testresultat eines FCB-Spielers gestern Montag die verschiedenen Kontaktgelegenheiten des Spielers mit den übrigen Mannschaftskollegen und dem Staff analysiert und sich dazu entschieden, 25 Personen aus dem Verein unter Quarantäne zu stellen. Es betrifft damit einen Grossteil der ersten Mannschaft. Der stellvertretende Kantonsarzt und Leiter Contact Tracing-Team, Simon Fuchs, war am Sonntagabend beim FCB vor Ort und hat den Spielern und den Staff-Mitgliedern die Instruktionen zur Quarantäne erklärt. Viele der Spieler sind nicht im Kanton Basel-Stadt wohnhaft. Deren weitere Betreuung wird nun den jeweiligen ausserkantonalen Contact Tracing-Stellen übergeben.

Quarantäne bis Sonntag - FCB beantragt Verschiebung des Lausanne-Spiels

Der kantonsärztliche Dienst Basel-Stadt hat entschieden, dass die meisten Spieler des FC Basel bis Sonntag in Quarantäne bleiben müssen. Ausgenommen ist der Trainerstab, also Ciriaco Sforza, Daniel Hasler sowie Patrick Rahmen, die über eine eigene Kabine im Stadion verfügen. Auch die Torhüter Heinz Lindner, Jozef Pukaj und Felix Gebhardt sowie die zu einem früheren Zeitpunkt infizierten Spieler Arthur Cabral, Raoul Petretta und Eray Cömert sind von der Quarantäne ausgenommen.

Die Basler werden darum eine Verlegung des Heimspiels gegen Lausanne, das am nächsten Sonntag hätte stattfinden sollen, beantragen. «Sollte diesem Antrag stattgegeben werden, informiert der FCB seine Jahreskartenbesitzer/innen auf fcb.ch schnellstmöglich über die Handhabung bereits bezogener Tickets sowie über das weitere Vorgehen», teilt der Verein auf seiner Webseite mit.

FCB-Frauen auf Platz zwei

Erfolgreiches Wochenende für die Frauen des FC Basel. Im Heimspiel gegen den FC Luzern setzte sich Rotblau mit 3:2 durch. Weil der FC Zürich gegen YB verlor, ist der FCB in der Tabelle der Nationalliga A auf Platz zwei vorgerückt. Der Rückstand auf Leader Servette beträgt vier Zähler.

Rückfälle und Rücken-Fall

Anders als noch vor der Nationalmannschaftspause gab Sforza einen kleinen Einblick in den Verletzten-Status seiner Spieler. Demnach hätten sowohl Taulant Xhaka (Teilriss des Innenbandes am Knie) als auch Luca Zuffi auf dem Wege zurück zur vollständigen Genesung leichte Rückfälle erlitten, weshalb sie beide noch länger ausfallen als zunächst erhofft. Deshalb geht Sforza davon aus, dass ihm sämtliche aktuellen Verletzten (Petretta, Marchand, Isufi) nicht nur in Zürich, sondern auch eine Woche später beim Heimspiel gegen Lausanne-Sport fehlen werden.

Auch zu Yannick Marchands Rückenproblemen gab Sforza mehr Auskunft als zuvor. Der junge Mittelfeldspieler mit den vielversprechenden Ansätzen hat offenbar Probleme mit einem Nerv, die bisher nicht behoben werden konnten. “Genaueres wissen wir leider nicht, aber er kann noch immer nicht trainieren, sondern ist in Therapie.”

Die Corona-Fälle

Im Rahmen der Vorschau-Medienkonferenz hinsichtlich der Partie vom Sonntag beim FC Zürich äusserte sich FCB-Trainer Ciriaco Sforza auch zu den beiden aktuellen Corona-Fällen in seiner Mannschaft. Sowohl Samuele Campo als auch Konstantinos Dimitriou werden am Sonntag fehlen, weil sie sich mit dem Virus infiziert haben. Bei Dimitriou wurde dies nach seiner Rückkehr aus seiner griechischen Heimat festgestellt, während Campo am vergangenen Wochenende über Unwohlsein klagte, Symptome aufwies und dann positiv getestet wurde. Alle anderen Spieler und Trainer wurden - nachdem sie von Freitag bis Montag frei hatten - am Dienstag vor dem ersten Training routinemässig getestet und erhielten am Folgetag allesamt negative Ergebnisse kommuniziert.

Der FCB schlägt Reto Baumgartner als Präsident vor

In der heute verschickten Einladung zur Generalversammlung präsentiert der FCB seinen Mitgliedern nicht nur die überarbeiteten Statuten. Sondern auch den Kandidaten, den die aktuellen Vorstandsmitglieder als neuen Vereinspräsidenten vorschlagen: Reto Baumgartner (siehe Bild, rechts).

Der ehemalige Spieler des FCB, der 1994 mit dem Club aufgestiegen ist, ist bereits seit 2009 im Vorstand und als Vize-Direktor des Gewerbeverbandes tätig. Der 53-Jährige steht daher in keiner Abhängigkeit von Burgener und wäre ein geeigneter Kandidat.

Zweiter FCB-Spieler positiv getestet

Beim FC Basel ist Konstantinos Dimitriou (Bild) positiv auf das Coronavirus getestet worden. Der 21-jährige Verteidiger ist nach einem Familienbesuch in Griechenland erst am Dienstagabend in die Schweiz zurückgekehrt und ohne Kontakt zum Rest der Mannschaft getestet worden. Nach dem positiven Resultat befindet sich Dimitriou nun in Isolation – genau wie Samuele Campo, der am Dienstagvormittag ebenfalls positiv getestet worden war.

6,5 Millionen Euro Ablöse für Alderete

Es waren turbulente Tage für Omar Alderete: Vor anderthalb Wochen wechselte er, kurz vor der Transferfrist, vom FC Basel zu Hertha BSC Berlin in die Bundesliga. Dort setzte er sich nach der Vertragsunterzeichnung gleich in den Flieger, um mit der Nationalmannschaft Paraguays zu spielen — auch wenn es gegen Venezuela nur ein Kurzeinsatz war.

Sein erster Auftritt für die Berliner wird der Innenverteidiger also kaum am Wochenende bestreiten. Doch Alderete hat gute Chancen, bald in die Startformation des Teams zu rutschen. Immerhin hat der Club einen «Sockelbetrag von 6,5 Millionen Euro» für den Paraguayer nach Basel überwiesen, wie der Kicker berichtet.

Damit wäre Alderete nach Manuel Akanji und Aleksandar Dragovic der drittteuerste Verteidiger, den der FCB transferiert hat.

red

471 Kommentare
    Heiri Baasler

    Es wird immer schlimmer... Dass Hablützel sich selbst gerne dort sehen würde, war schon lange klar. Einer, der keinen Satz fehlerfrei schreiben kann.. fehlt nur noch, dass Baschi kandidiert und verspricht mit jedem, der ihn wählt zwei Gin Tonic zu trinken...