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Strenge Bestimmungen im BaselbietKein Hoffnungsstrahl für Eggers Solarprojekt

Der grüne Regierungsrat verteidigt das Solaranlageverbot seiner Behörden im Pratteler Ortskern und rät Véronique Egger, ihr Geld über Einkäufe in Anlagen Dritter zu investieren.

Für eine Fotovoltaikanlage auf der schlecht einsehbaren Rückseite von Véronique Eggers Haus im Pratteler Ortskern  gibt es keine Bewilligung. Mit Protest-Blachen verschafft sie ihrem Ärger Luft.
Für eine Fotovoltaikanlage auf der schlecht einsehbaren Rückseite von Véronique Eggers Haus im Pratteler Ortskern gibt es keine Bewilligung. Mit Protest-Blachen verschafft sie ihrem Ärger Luft.
Foto: Daniel Wahl

Véronique Egger hat im Dorfkern von Pratteln mit einer Blachen-Aktion darauf aufmerksam gemacht, dass sie auf der unscheinbaren Rückseite ihres Hauses keine Solaranlage bauen darf. Dass die kantonalen Bewilligungsbehörden bei den heutigen Kenntnissen zur Klimaerwärmung noch immer nicht ihren Handlungsspielraum ausschöpfen würden, kritisiert sie vehement.

Véronique Egger ist nicht die Einzige mit solchen behördlichen Verbotserfahrungen, wie die Kommentare der BaZ-Leserschaft zeigen. Betroffen ist auch die FDP-Kantonalpräsidentin Saskia Schenker, die in einem Aussenquartier von Itingen keine Bewilligung für eine Fotovoltaikanlage erhalten hat. Sie hat entsprechende Vorstösse eingereicht. Unter anderem eine Motion, welche die Denkmalpflege in ihrer Deutungshoheit einschränken soll. Der Vorstoss ist aber dem Landrat noch nicht zur Diskussion vorgelegt worden.

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