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Weniger Anbieter, mehr GebührenAm Basler Weihnachtsmarkt gelten eigene Gesetze

Auf die Anbieter von Christbaumschmuck & Co. warten dieses Jahr besonders harte Bedingungen. Nicht nur strikte Corona-Massnahmen dürften das Geschäft vermiesen, sondern auch die unflexiblen Behörden.

So wie 2019 wird der Weihnachtsmarkt bestimmt nicht aussehen – Covid-19-Schutzmassnahmen sorgen dafür, dass viel weniger Standbetreiber zugelassen werden.
So wie 2019 wird der Weihnachtsmarkt bestimmt nicht aussehen – Covid-19-Schutzmassnahmen sorgen dafür, dass viel weniger Standbetreiber zugelassen werden.
Foto: Tamedia-Archiv

Die Standbetreiber und Besucher müssen sich für den diesjährigen Weihnachtsmarkt auf einige Veränderungen einstellen. Denn das bei Touristen und Einheimischen beliebte Schlendern zwischen den Häuschen hindurch auf dem Barfi wird aufgrund der verschärften Covid-19-Massnahmen nicht mehr so heimelig und gemütlich und unbedarft sein wie bislang. «Es wird sehr happig werden», sagt Oskar Herzig, Sprecher der schweizerischen Schausteller. «Das Schutzkonzept stellt uns vor die Frage, ob eine Teilnahme sich überhaupt noch lohnt.»

Kleiner, lockerer, limitierter – so soll der Basler Weihnachtsmarkt 2020 aussehen. «Das Standplatzkonzept ist aufgrund der Schutzmassnahmen stark ausgedünnt und die Anzahl Stände auf rund die Hälfte reduziert», sagt Sabine Horvath vom Standortmarketing Basel-Stadt. «Wir gehen heute von einer maximalen Zahl von 200 bis 300 Personen und einer Maskentragpflicht in den Marktbereichen aus.»

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