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Analyse zum Streit um Corona-HilfenKei Gäld oder kei Luscht?

Kann sich die Schweiz wirklich kein neues Rettungsprogramm für Firmen in Not leisten, wie Finanzminister Ueli Maurer sagt? Der Vergleich der Staatsfinanzen zeigt etwas anderes.

Er ist ein strenger Kassenwart und will die Staatsfinanzen nicht noch mehr belasten: Bundesrat Ueli Maurer.
Er ist ein strenger Kassenwart und will die Staatsfinanzen nicht noch mehr belasten: Bundesrat Ueli Maurer.
Foto: Adrian Moser

Mit der zweiten Welle der Coronavirus-Ausbreitung in der Schweiz stellt sich die Frage, wie weit der Staat wie schon im Frühling besonders bedrohten Unternehmen zur Seite stehen soll. Nach wie vor besteht die Möglichkeit zur Kurzarbeit, und neu eingeführt wird vom Bund und den Kantonen eine Härtefallregelung für besonders bedrohte Unternehmen. Der Bund und die Kantone steuern bisher je 200 Millionen Franken dazu bei. Doch vor allem Unternehmen aus der Tourismus- und Eventbranche halten diese Beträge für ungenügend, wie ihre Vertreter in diesen Tagen betonen.

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