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Taxi-Gewerbe unter DruckKaum Geld für Rechnungen und Benzin

Wegen der Corona-Krise bleibt die Kundschaft aus und kollabieren die Umsätze. Das Basler Taxigewerbe will nun Unterstützung vom Staat. Doch das ist gar nicht so einfach.

Immer weniger Fahrten: Die Taxis beim Bahnhof SBB warten auf Kunden, die oft nicht kommen.
Immer weniger Fahrten: Die Taxis beim Bahnhof SBB warten auf Kunden, die oft nicht kommen.
Foto: Dominik Plüss

Keine Fasnacht, keine Baselworld, keine Art, kein Tattoo, keine Herbstmesse, kein Weihnachtsmarkt, kaum Geschäftsreisende und kaum Touristen: Das Coronavirus hinterlässt Spuren – auch bei den Basler Taxibetrieben.

Kein Geld zum Tanken

Ging es den Taxifahrern im Sommer wieder etwas besser, verschlechterte sich die Situation während der aktuellen zweiten Welle. «Man wartet sechs Stunden und hat dann vielleicht zwei Fahrten», berichtet der Taxihalter Calis Oktay von Blitz-Taxi. «Es läuft nichts. Der Umsatzrückgang beträgt 70 bis 80 Prozent. Bis zur Mitte des aktuellen Monats betrug mein Verdienst nur etwa 1000 Franken», sagt Oktay zur BaZ. «Damit kann ich meine Familie nicht ernähren. Ich kann die Rechnungen kaum bezahlen. Manchmal fehlt Geld zum Tanken.»

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