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TV-Kritik «Tatort»Karikaturen zur besten Sendezeit

Eigentlich sind die Wiener «Tatort»-Ermittler ja wunderbar, aber in der Folge «Unten» gab es wenig mehr als Floskeln und Blut.

Ermittlungen im Feld: Moritz Eisner (Harald Krassnitzer) und Bibi Fellner (Adele Neuhauser) befragen eine Person von Interesse.
Ermittlungen im Feld: Moritz Eisner (Harald Krassnitzer) und Bibi Fellner (Adele Neuhauser) befragen eine Person von Interesse.
Foto: ARD Degeto/ORF/Superfilm/Philipp

Zur Mitte hin gibt es in diesem ORF-«Tatort» eine Szene, in der eine obdachlose Frau, in allerbestem Wiener Stil «Sackerl-Grete» genannt, von den Kommissaren etwas zu essen spendiert bekommt. Eigentlich hat sie mit der Gesellschaft gebrochen, schliesslich hat sie – wie man erfährt – beim Finanzcrash alles verloren.

Aber jetzt, und weils halt in die Geschichte passt, lässt sie sich mit heissem Kakao besänftigen, läuft den Ermittlern schliesslich noch hinterher und ist im grossen Ganzen natürlich keine Person, die unten angekommen ist. Sondern die zur besten Sendezeit konsumierbare Karikatur einer Person, die unten angekommen ist.

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