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10 Millionen sind zu vielKanton verzichtet auf Lärmschutz bei Dreirosenbrücke

Die Basler Regierung und Novartis wollen keine Teilverglasung der Dreirosenbrücke.

Die Dreirosenbrücke in Basel ist nur auf der Stadtseite verglast. Auf die Teilverglasung auf der andern Seite wird aus Kostengründen verzichtet.
Die Dreirosenbrücke in Basel ist nur auf der Stadtseite verglast. Auf die Teilverglasung auf der andern Seite wird aus Kostengründen verzichtet.
Foto: Georgios Kefalas (Keystone)

Die seit Jahren vorgesehene Teilverglasung der Dreirosenbrücke ist vom Tisch. Das Projekt wird aus Kostengründen aufgegeben, wie die Basler Regierung am Dienstag mitteilte.

Die 2004 eröffnete doppelstöckige Dreirosenbrücke ist derzeit nur in Richtung Stadtzentrum verglast. 2016 schlug die Regierung jedoch vor, zum Lärmschutz an den offenen Brückenrändern der unteren Fahrspur auf einer Länge von je 40 Metern eine Verglasung anzubringen.

Mit dieser Massnahme hätte der Autobahn-Lärm in Richtung Rheinuferpromenade und Novartis Campus gedämpft werden sollen. Der Kanton Basel-Stadt und Novartis hatten in einer Absichtserklärung vereinbart, die auf 6,6 Millionen Franken budgetierten Kosten je zur Hälfte tragen.

Aus dem Projekt wird nun jedoch nichts. Inzwischen müsse für die Teilverglasung mit Kosten von zehn Millionen Franken gerechnet werden, teilte die Regierung am Dienstag mit. Der Kanton und Novartis seien deshalb übereingekommen, auf das Vorhaben zu verzichten.

SDA/amu

4 Kommentare
    Jörg Kramer

    Das stand wohl nicht im Pflichtenheft der Brücken-Architekten. Schallabweisende Elemente können auch befahrene Brücken leiser machen, ohne nachträglichen Einbau einer Teilverglasung, welche die Ästhetik der Brückenarchitektur stören.