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Neubau Sekundarschule LaufenKanton lässt Handwerker hängen

Seit Monaten streiten der Kanton Basellandschaft und der Generalunternehmer Steiner AG darum, wer die beim Bau der Sekundarschule involvierten Subunternehmer bezahlen muss. Jetzt drohen Gerichtsverfahren.

Seit dem 4. Januar findet im neuen Sekundarschulhaus in Laufen der Unterricht statt. Noch immer wird aber rings um das Haus gearbeitet. Der Bau dauerte dreieinhalb Jahre und war von Krisen begleitet. Noch immer kämpfen die Subunternehmer um ihren Lohn .
Seit dem 4. Januar findet im neuen Sekundarschulhaus in Laufen der Unterricht statt. Noch immer wird aber rings um das Haus gearbeitet. Der Bau dauerte dreieinhalb Jahre und war von Krisen begleitet. Noch immer kämpfen die Subunternehmer um ihren Lohn .
Foto: Nicole Pont 

Endlich ist sie in Betrieb, die neue Sekundarschule in Laufen. Das imposante silbrige Gebäude erinnert mit seinem Sägezahndach an eine der grosse Fabriken, wie sie früher das Laufental prägten. Seit dem 4. Januar wird hier unterrichtet, obwohl rund ums neue Schulhaus die Arbeiten noch nicht abgeschlossen sind. «Insgesamt dauerten die Bauarbeiten dreieinhalb Jahre. Aufgrund von Störungen im Bauablauf musste das Bauprogramm mehrfach umgestellt werden», schreibt die Baselbieter Bau-und Umweltschutzdirektion (BUD) in einer Medienmitteilung.

Hinter diesem Satz verbirgt sich das Zerwürfnis zwischen der Bauherrschaft, dem Kanton Basel-Landschaft und dem beauftragten Generalunternehmer, der Steiner AG. Nach wiederholten Verzögerungen und Zahlungsschwierigkeiten trennten sich die zwei Parteien. Dabei bot der Kanton sogar Sicherheitspersonal auf, um sicherzustellen, dass keine Steiner-Mitarbeiter mehr auf der Baustelle waren.

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