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Wenn Dopingjäger vergebens klingelnKann ein Sportler wirklich so dumm sein?

Christian Coleman gehörte die Zukunft über 100 Meter. Dann tätigte der schnellste Mann der Welt einen fatalen Einkauf. Statt mit Olympiagold beschäftigt er sich nun mit seiner Sperre.

WM-Gold als einstweiliger Höhepunkt: Christian Coleman.
WM-Gold als einstweiliger Höhepunkt: Christian Coleman.
Foto: Reuters

Die olympischen Ringe hat sich Christian Coleman gross auf den linken Oberarm tätowiert. Die Spiele sind sein grosses Ziel. Der Amerikaner strebte in Tokio 2021 den Titel über die prestigereichste Leichtathletik-Disziplin an: die 100 Meter.

Als Weltmeister und Schnellster von 2019 durfte sich Coleman getrost als Hauptfavorit sehen, zumal er 24 Jahre jung ist und sich im besten Sprinteralter befindet. Der schnellste Mann der Welt aber nahm sich in einer unfassbaren Aktion selber aus dem Rennen – bei positiver Deutung aus grober Fahrlässigkeit und Naivität, bei weniger kulanter Betrachtung aus Dummheit und Überheblichkeit. Oder gar, weil er tatsächlich eine positive Probe befürchten musste?

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