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Langzeitfolgen von Covid-19Kann das Coronavirus zu bleibenden Lungenschäden führen?

Lungenärzte sehen viele Patienten, die auch Wochen nach einer Covid-19-Erkrankung noch Atemnot haben. Von Sars weiss man, dass die Vernarbungen in der Lunge chronisch werden können.

Covid-19-Patienten mit schweren Verläufen, wie hier auf der Intensivstation im Spital Moncucco in Lugano, haben ein erhöhtes Risiko
für chronische Beeinträchtigungen.
Covid-19-Patienten mit schweren Verläufen, wie hier auf der Intensivstation im Spital Moncucco in Lugano, haben ein erhöhtes Risiko
für chronische Beeinträchtigungen.
Foto: Valeriano Di Domenico

Covid-19 ist eine medizinische Hydra, ein Biest mit verschiedenen Gesichtern. Denn die durch das neue Coronavirus ausgelöste Krankheit kann nicht nur zu schweren Lungenentzündungen und Herzproblemen führen, wie man anfänglich glaubte, sondern auch zu Entzündungen der Blutgefässe im ganzen Körper. Das wiederum kann diverse Organe schädigen – Niere, Darm, Gehirn und andere –, bis hin zum Organversagen. Vieles von dem, was das Virus im Körper genau anrichtet und was die Folgen davon sind, ist aber noch unklar.

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