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Lärm und Dreck im WohngebietKaiseraugst findet noch kein Mittel gegen die Krähenplage

Eine Entsorgungsstelle lockt die Vögel seit Jahren an. Um sie davonzujagen, entfernt der Gemeinderat nun auch während der Schonzeit Nester mit einer extra angefertigten Drohne.

Rund 250 Krähen haben sich zurzeit in Kaiseraugst eingenistet.
Rund 250 Krähen haben sich zurzeit in Kaiseraugst eingenistet.
Foto: Beat Mathys

Seit rund drei Jahren versucht Kaiseraugst, die Krähen aus der Gemeinde zu vertreiben. In der Vergangenheit waren zahlreiche Versuche nur von mässigem Erfolg gekrönt. Noch immer reissen die Tiere Kehrichtsäcke auf, verschmutzen die Gegend und verursachen am Tag sowie in der Nacht einen ohrenbetäubenden Lärm. Darunter leiden vor allem die Bewohnerinnen und Bewohner des Gebiets Liebrüti.

Wöchentlich landen auf der Gemeindeverwaltung E-Mails und Briefe von genervten Anwohnern, denen die Plage grosse Sorgen bereitet. Der zuständige Gemeinderat Jean Frey (SVP) weiss, dass der Unmut mit der Zeit wächst. «Wir sehen das Problem und haben dementsprechend schon viele Massnahmen getroffen», sagt er. Leider seien die Erfolge jeweils nur von kurzer Dauer gewesen. Zurzeit haben sich um die 250 Krähen in der Fricktaler Kommune eingenistet.

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