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Zwei Tafeln für General SutterJuso verlangen Umgestaltung von Sklavenhalter-Denkmal

Die Gemeinde Rünenberg knickt ein und will mit zwei neuen Tafeln die guten und schlechten Seiten von General Johann August Sutter erklären. Die Jungpartei gibt sich mit diesen «Alibi-Täfelchen» aber nicht zufrieden.

So sieht das Denkmal von General Johann August Sutter in Rünenberg heute aus. Geht es nach der Juso, soll sie umgestaltet werden.
So sieht das Denkmal von General Johann August Sutter in Rünenberg heute aus. Geht es nach der Juso, soll sie umgestaltet werden.
Foto: Dominik Plüss

«Es ist ungenügend, dass auf der Schattenseite des Denkmals ein kleines Alibi-Täfelchen in ein paar Sätzen auf seine Verbrechen hinweist, aber die Ehrung als Held nicht grundsätzlich infrage gestellt wird», schreiben die Juso Baselland in einer Medienmitteilung vom Montag. Beim zweifelhaften Helden handelt es sich um General Johann August Sutter, dem Baselbieter Abenteurer, der um 1840 in den USA die Kolonie Neu-Helvetien gründete – und nebenbei auch Kinderhandel und Sklaverei betrieb. Ihm zu Ehren steht in Rünenberg, Sutters Heimatdorf, ein Denkmal. Die Gemeinde gab letzte Woche bekannt, dass man nun erwägt, zwei Tafeln beim Denkmal anzubringen, um die guten wie auch die schlechten Seiten des Generals zu beleuchten.

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