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Kommt der Durchbruch im Brexit-Drama?Johnson ist ein Gefangener seiner martialischen Worte

Lässt auch das eigene Land rätseln bis zum Ende: Boris Johnson während einer Debatte im britischen Unterhaus.
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«Wunderbare Zeiten»

Johnson hat seinen Wählern immer versichert, dass es zu einem «No Deal» nie kommen werde.

Provokative Geste

178 Kommentare
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    Jürgen Baumann

    Jetzt haben wir Montag. Wie man hört, hört man nichts.

    Die Souveränität steckt für unsere lieben Engländer offenbar im Fisch, obwohl demselben ziemlich gleich ist, ob er von britischen oder anderen Trawlern gefangen wird. Beides hat er nicht gern.

    Es begann mit dem Hering, und es wird enden mit dem Hering. Britische Fischer haben vom grossen Befreiungsschlag gegen Brüssel geträumt und 2016 die Brexit-Kampagne befeuert. Die Fangquoten wollten sie loswerden, doch um genau diese geht es jetzt. Sie sind die letzte Hürde auf dem Weg zu einem Freihandelsvertrag zwischen der EU und Grossbritannien. Das Gerangel ist absurd: Einige tausend Tonnen Fisch sollen entscheiden, ob Europas Wirtschaft zum Jahreswechsel den Schock eines vertragslosen Brexits erlebt. In Wahrheit steckt im Fischereistreit der Widerspruch des Brexits: Die EU-kritischen britischen Fischer brauchen den EU-Markt. 90 Prozent ihrer Heringe verkaufen sie dort. Und die Marktregeln legt die EU fest.

    Und wenn es um "Fish & Chips" geht - dieser Fisch wird von den Briten vor Norwegen gefangen. Soweit die Logik der ganzen Sache.