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Jetzt streitet auch die CDU über den Migrationspakt

Vorbild Schweiz?

Taktisch war Spahns Vorstoss ein brillanter Zug, weil er verdeckt eine Art Vertrauensfrage an die Kanzlerin stellt.

Für die 56-jährige Saarländerin ist es nicht unbedingt von Vorteil, dass sie Merkel nahesteht. Ihre Wahl zur neuen Parteichefin würde weitgehend für Kontinuität stehen - oder in den Augen von Kritikern für ein «Weiter so». Im Wettstreit um den Parteivorsitz betont «AKK», wie die Rechts- und Politikwissenschaftlerin genannt wird, gern ihre Regierungserfahrung. Ab dem Jahr 2000 war die dreifache Mutter saarländische Ministerin für Inneres, Bildung, Arbeit und Soziales. Im Sommer 2011 trat die nüchtern, aber freundlich auftretende Politikerin an die Spitze einer Jamaika-Koalition, die bald darauf zerbrach. Anfang 2012 schmiedete Kramp-Karrenbauer nach vorgezogenen Neuwahlen eine grosse Koalition mit der SPD. Im Mai 2017 konnte «AKK» das Wahlergebnis der CDU sogar auf über 40 Prozent verbessern.Im Februar dieses Jahres machte Kramp-Karrenbauer dann den Sprung nach Berlin - für den Job als CDU-Generalsekretärin gab sie ihr Regierungsamt im Saarland auf, was ihr unter Christdemokraten hoch angerechnet wird.
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