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Analyse zum Nachgang der US-WahlenJetzt steht die Zukunft der amerikanischen Demokratie auf dem Spiel

Bietet die Republikanische Partei ihrem Präsidenten Donald Trump nicht schnellstens Einhalt in seinem destruktiven Tun, dann könnte es bald sehr düster werden in den USA.

Ein pathologischer Narzisst: US-Präsident Trump überzieht sein Land mit einem Lügengewitter.
Ein pathologischer Narzisst: US-Präsident Trump überzieht sein Land mit einem Lügengewitter.
Foto: Carlos Barria (Reuters)

Schwer zu sagen, was am schlimmsten ist. US-Präsident Donald Trump selbst, der sich weigert, seine Wahlniederlage anzuerkennen und das Land mit einem Lügengewitter ohnegleichen überzieht? Seine Anhänger, die alles glauben, was er sagt, und in ihrer blinden Gefolgschaft wirken wie hypnotisierte Mitglieder eines Kults? Oder doch die Republikanische Partei, vormals genannt: Grand Old Party, die sich nicht dazu durchringen kann, den komplett ausser Kontrolle geratenen Präsidenten wieder in Verbindung mit der Realität zu bringen?

Es mag anfangs verständlich gewesen sein, dass die Partei Trump zumindest öffentlich zwei, drei Tage gab, an denen er sich allmählich mit dem Gedanken vertraut machen konnte, dass er die Wahl verloren hat. Die Republikaner hätten ihn bei diesem Prozess begleiten können, und sie hätten den Prozess schliesslich beschleunigen können, indem sie nach und nach Joe Biden als designierten Präsidenten anerkennen. Aber das haben sie nicht getan, teils aus Furcht, teils aus Kalkül.

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