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Messe Schweiz sucht Weg aus der KriseJetzt sollen Gokarts röhren, wo einst die Art Basel glänzte

Während James Murdochs Einstieg bei der Art Basel auch bei der Finma abblitzte, verlegt sich die MCH Group nun auf Unterhaltungsangebote für ein Massenpublikum.

Ausgerechnet die rasenden und röhrenden Miniautos sollen nun den Weg aus der Krise des serbelnden Messekonzerns weisen.
Ausgerechnet die rasenden und röhrenden Miniautos sollen nun den Weg aus der Krise des serbelnden Messekonzerns weisen.
Foto: Clemens Aepli

Die MCH Group, die nach dem Verlust der Baselworld und dem Ausfall der Art Basel 2020 bald vor dem Nichts steht, hat endlich eine Zukunft für ihre Basler Hallen gefunden: Wo einst Luxusuhren und Millionenkunst der gut betuchten Gesellschaft zum Kauf angeboten wurden, darf ab 1. November gewissermassen das Fussvolk auf Gokarts herumrasen. Bis Mitte März 2021 soll das mobile Vergnügen stattfinden, das von einem Unternehmer aus dem Elsass finanziert und organisiert wird, wie das Basler Onlineportal «Prime News» am Sonntag berichtet hat.

Dass ausgerechnet die rasenden und röhrenden Miniautos nun den Weg aus der Krise des serbelnden Messekonzerns weisen sollen, ist im rot-grünen Basel von besonderer Delikatesse. Immerhin, statt der üblichen Benzinvehikel hat der gebürtige Brasilianer Marcelo Frias, der 1992 Schweizer Meister im Kartfahren wurde und 2000 im elsässischen Steinsoultz, rund 20 Kilometer von Basel entfernt, die Kart-Strecke Sundgau baute, für seine Basler Indoor-Rennbahn nun 22 elektrisch betriebene Gokarts beschafft. Sie sollen auf einer Fläche von 7500 Quadratmetern herumsausen, das entspricht der Hälfte der von Theo Hotz errichteten gläsernen Messehalle.

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