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Beizen geschlossen Jetzt gehen die Leute einfach ins Hotel-Restaurant

Schweizer Hoteliers berichten, dass zahlreiche Gäste nur bei ihnen übernachten, um im geöffneten Speisesaal essen zu können. Das macht die Gastronomen sauer.

Gleich wird er sich die Maske anziehen und servieren: Patrik Erne am vergangenen Samstagabend, bevor die Gäste kommen, im Hotel Blume in Baden AG.
Gleich wird er sich die Maske anziehen und servieren: Patrik Erne am vergangenen Samstagabend, bevor die Gäste kommen, im Hotel Blume in Baden AG.
Foto: Sabina Bobst

Wenn die Hotels nicht mehr mit ihren Hotelzimmern werben, ist Corona-Zeit. «Liebe Gäste, es fehlt Ihnen auch, auswärts zu essen, mal wieder ein Thermalbad zu geniessen oder im Dampfbad zu entspannen?», preist sich das Atrium-Hotel Blume in Baden AG auf seiner Website an. «All dies ist unseren Hotelgästen ohne Einschränkung zugänglich.»

Restaurants, Bars und Thermal- oder Dampfbäder, die nicht an ein Hotel angeschlossen sind, dürfen dagegen seit kurz vor Weihnachten bis mindestens Ende Februar keine Gäste mehr empfangen. Ein Teil ihrer üblichen Kundschaft holt sich die Dienstleistung anderswo: im Hotel.

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