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Umstrittenes VorhabenJapan will gefiltertes Kühlwasser aus Atomruine ins Meer ableiten

Der Platz geht aus: Auf dem Gelände des stillgelegten Reaktors in Fukushima stehen über 1000 Tonnen gefüllt mit radioaktiv belastetem Kühlwasser.
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Jeden Tag kommen 170 Tonnen Wasser hinzu

Widerstand von Anwohnern und Südkorea

SDA

34 Kommentare
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    Sacha Meier

    Die Dosis macht nun einmal das Gift. Diese Erkenntnis des guten alten Herrn Paracelsius gilt eben auch für radiotoxische Substanzen. Tritium ist nichts anderes als ein Wasserstoffatom, dessen Proton (Kern) noch zwei Neutronen enthält. Wie gewöhnlicher Wasserstoff, bildet es gerne mit Sauerstoff Wasser. Statt H2O, eben T2O, oder HTO. Auch wenn das Isotop natürlich durch Höhenstrahlung aus Stickstoff gebildet wird und und darum in messbarer Konzentration in Zubringerflüssen zu den Meeren vorhanden ist, sollte man nur wenig von diesem energetischen Wasser trinken. Als als «nur» ein weicher Betastrahler mit einer Halbwertszeit von T½=12.32a kann es in den Körper und auch in die DNS eingebaut werden, wo es mutagen wirkt. Entsprechend der spezifischen Aktivität [Bq/kq] - wobei 1 Bq = 1 Zerfall/Sek. ist - müsste es gut verdünnt ins Meer abgegeben werden, damit meiner bescheidenen Meinung nach nicht mehr als ca. 40…50 Bq/kg aus dem Rohr kommen. Die Anreicherung in der Nahrungskette von Faktor 10 ist dabei schon berücksichtigt. Die Dreisatzrechnung müssen die TEPCO-Techniker dann schon selber machen. Eine Alternative gibt es bei diesen Mengen nicht, weil eine Isotopentrennung unbezahlbar wäre. Und 10…20 Halbwertszeiten lagern um die Aktivität auf ein Tausendstel, bis ein Millionstel abfallen zu lassen, geht wohl aus Platzgründen auch nicht.