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Analyse zur Klimakonferenz in Glasgow Jahrmarkt der Zugeständnisse – und nun?

Weht in Glasgow endgültig der Wind zur postfossilen Welt? Wandmalerei an der Klimakonferenz.
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Von den Versprechen darf man sich nicht blenden lassen.

Die armen Länder fühlen sich von den reichen Staaten im Stich gelassen.

Die Vertragsstaaten haben erst ihre Hausaufgaben zu machen, bevor nach noch höheren Zielen geschrien wird.

21 Kommentare
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    Andreas Martin

    Weder China noch Russland noch Indien werden die Entwicklungen hin zu mehr Wohlstand für zig Millionen ihrer Bürger durch eine "subito" Energiewende gefährden, weil damit Unruhen bis hin zur Revolution befürchtet werden müssten. Ganz abgesehen davon, dass die nötige Technologie für gewisse Einsatzgebiete schlichtweg nicht taugt oder (noch) zu teuer ist. Darauf kommt man in Europa nun auch langsam, obwohl hier Milliarden an Subventionen dafür versenkt werden. Vor lauter "Energiestrategie 2050" (...warum nicht 3000?) hat man glatt übersehen, dass bis dahin schon nur in Europa weder genug Sonne noch genug Wind noch genug Speichermöglichkeiten noch genug intelligente Stromnetze usw. usw. haben wird, um innerhalb der gewünschten Fristen den CO2-Ausstoss derart stark abzusenken. Nur um Missverständnisse zu vermeiden: Diese (oder andere...) Technologien werden dereinst zur Verfügung stehen, nur eben nicht so schnell, wie sich das gewisse Kreise in ihrer ideologischen Blase erträumen. Und deshalb tun Politiker das Einzige, was ihnen übrigbleibt. Sie reden dem Wähler und den Journalisten etwas nach dem Mund, fordern auf, ermahnen, verpulvern ein paar Milliarden an Steuergeldern... und krebsen à la Macron wieder zurück, wenn der Realismuscheck vor den eigenen Wählern ansteht. Denn wenn man genau hinschaut, haben im angeblich so "reichen" Europa die meisten das Geld nicht, weder um die Energiewende im eigenen Land noch diejenige auf dem Rest des Planeten auf die Schnelle zu finanzieren