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Verwaltungsratspräsident unter BeschussIst Ueli Vischer noch tragbar?

Baselworld-Debakel: Die MCH Group gibt derzeit keine gute Figur ab, ihre Medienabteilung schweigt. Acht Fragen und Antworten zur misslichen Lage des Messebetreibers.

Hat viel Vertrauen verloren: Ueli Vischer, Verwaltungsratspräsident der MCH Group.
Hat viel Vertrauen verloren: Ueli Vischer, Verwaltungsratspräsident der MCH Group.
Foto: Dominik Plüss

Wer trägt die Schuld am Debakel?

Der Telefonhörer glüht, das drohende Ende des Traditionsanlasses beschäftigt die Stadt. Während LDP-Nationalrat Christoph Eymann seinem Parteikollegen Ueli Vischer, Verwaltungsratspräsident der MCH Group, mit einem flammenden Appell den Rücken stärkt – und kein gutes Haar an den Uhrenunternehmen lässt –, ist es für viele die Gruppe selbst, die den Niedergang zu verantworten hat. Ex-Baselworld-CEO René Kamm habe diesen mit seinem arroganten Verhalten eingeleitet, die jetzige Führung unter Loris-Melikoff habe zwar zu kitten versucht, aber auch nicht immer glücklich agiert. So ist zu hören, dass Partner immer wieder vor vollendete Tatsachen gestellt worden seien – was anschliessend als gemeinsame Lösung verkauft worden ist. Es überrascht daher nicht, dass die grossen Uhrenhersteller in ihrem Rückzugsschreiben von fehlendem Vertrauen gesprochen haben.

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