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VBZ-Angestellte sind unzufrieden und drohen mit Streik

Die gewerkschaftlich organisierten Angestellten fordern mehr Pausen und einen Gesamtarbeitsvertrag.

Zürich – Es gebe keinen einzigen Punkt, der sich nicht durch Verhandlungen oder durch das Anrufen eines Gerichtes klären liesse, sagte VBZ-Direktor Guido Schoch. Deshalb habe er kein Verständnis für das «Säbelrasseln» der Gewerkschaft VPOD. Diese hatte gestern die vor einem Jahr aufgenommene Mediation offiziell gekündigt und lässt seine Mitglieder heute Abend an der Vollversammlung über Kampfmassnahmen abstimmen. «Streik sollte das letzte Mittel sein. Mit der Drohung setzt der VPOD den sozialen Frieden leichtfertig aufs Spiel», sagte Schoch. Es sei ausserdem eine Frage der Verhältnismässigkeit: Der eigenen Unzufriedenheit mit den Arbeitsbedingungen stünden 800 000 verunsicherte Fahrgäste gegenüber.

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