Zum Hauptinhalt springen

EinbürgerungsposseDas Drama um Hamdi Halili nimmt kein Ende

Die Bubendörfer Bürgergemeinde geht zum Gegenangriff über. Sie gelangt ans Baselbieter Kantonsgericht. Ihr Ziel: Der Kosovare soll nicht eingebürgert werden.

Hamdi Halilis Frau Buge ist bereits eingebürgert, die beiden Söhne Jetnor und Meriton (v.l.) ebenfalls. Nur Vater Hamdi Halili wartet noch immer auf einen Entscheid (Bild aus dem Jahr 2004).
Hamdi Halilis Frau Buge ist bereits eingebürgert, die beiden Söhne Jetnor und Meriton (v.l.) ebenfalls. Nur Vater Hamdi Halili wartet noch immer auf einen Entscheid (Bild aus dem Jahr 2004).
Foto: Nino Lorandi

Gerüchte, Vermutungen und eine Wand des Schweigens. Das Drama um die Einbürgerung des Kosovaren Hamdi Halili wird um mindestens einen Akt verlängert. Wie die «Volksstimme» diese Woche publik machte, gelangte die Bürgergemeinde Bubendorf mit einer Beschwerde an das Baselbieter Kantonsgericht. Ziel soll sein, Halili doch nicht einzubürgern, obwohl der Baselbieter Regierungsrat die Bürgergemeinde im August angewiesen hat, die Einbürgerung «unverzüglich» vorzunehmen. Die Bürgergemeinde bestätigte auf ihrer Website: «Der Bürgerrat wird diesen Entscheid raschmöglichst umsetzen.» Zuvor hatte die Bürgergemeindeversammlung zweimal ohne triftigen Grund Halilis Einbürgerung abgelehnt. Dies, obwohl seine Frau und seine beiden Söhne bereits eingebürgert worden waren.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.