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Radsport-Simulation via ZwiftIhre Langeweile löste einen Rad-Boom zu Hause aus

Wie die Amerikaner Eric Min und Jon Mayfield das dröge Indoor-Training revolutionierten – und nun gar mit Technik-Doping konfrontiert sind.

Profitriathlet Ronnie Schildknecht bei einer Zwift-Ausfahrt.
Profitriathlet Ronnie Schildknecht bei einer Zwift-Ausfahrt.
Foto: Samuel Schalch

Es war einer dieser Tage, als sich Jon Mayfield fragte: Warum nur zwinge ich mich drinnen auf die Radrolle und trainiere? Schon nach fünf Minuten begannen ihn das Anstarren der Wand und das monotone Surren der Rolle zu langweilen. Doch weder Videos noch Musik noch das Gedankenkino konnten ihn von der Langeweile befreien.

Ein paar Tausend Kilometer entfernt empfand Eric Min in London das Gleiche, als er daheim seine Kilometer an Ort drehte: Was immer er probierte, um sich abzulenken: Nie hielt er es länger auf dem Rad aus. Und die sozialen Kontakte, die Ausfahrten mit den Kollegen mit sich bringen, fehlten ihm auch. Aber wie Mayfield hatte er Familie, viel Arbeit und wenig Zeit zum Radeln, drum schien ihm Indoor-Training eigentlich ideal.

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